Helbling beschleunigt Markteinführung von Smart Glasses

Bern/Zürich/Tokio - Helbling hat als Partner des japanischen Optik-Spezialisten Kubota Vision massgeblich zur erfolgreichen Markteinführung und Weiterentwicklung von Smart Glasses beigetragen. Dabei brachte Helbling Know-how in der Entwicklung des optischen Hightech-Produkts ein und optimierte so auch dessen Skalierung.

(CONNECT) Die Smart Glassesder japanischen Optik-Spezialisten Kubota Vision sind durch die Unterstützung von Helbling in einer für Hightech-Geräte sehr kurzen Frist erfolgreich auf den Markt gekommen. Welche Vorgehensweisen dazu entscheidend beigetragen haben, darauf gehen Helbling-Fachleute vom Berner Standort der Zürcher Engineering und Consulting-Firma in einem Fachartikel ein. Sie sehen den aktuellen Fall als ein Beispiel für die Vorteile einer partnerschaftlichen Produktlancierung an – nicht nur im Medizin- oder Optikbereich, sondern branchenübergreifend. „Die kombinierten Anstrengungen zur Risikominimierung und Skalierbarkeit zeigen Helblings starken Beitrag zur Kostenoptimierung und Fertigungsexzellenz“, schreiben sie. 

Das Produkt mit dem Namen Kubota Glass erfordert hohe Präzision und kombiniert zwei komplexe Bereiche: Augmented-Reality-Technologie und Präzisionsoptik. Die Anforderungen für ein verlässliches Hightech-Konsumgut sind dabei anspruchsvoll, heisst es. Die Autoren betrachten interdisziplinäre Zusammenarbeit als einen Schlüssel für einen erfolgreichen Prozess. Helbling konnte in seinen Teams Fachleute mit Expertise in optischer und mechanischer Konstruktion zusammenbringen. Durch deren Erfahrung in Hightech-Industrialisierungsprozessen konnte auch zielgerichtet die Fertigung optimiert werden. 

Das Ziel von Kubota Glass ist, das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit zu verlangsamen. Von dieser Erkrankung – im Fachjargon Myopie – sind laut dem Fachartikel weltweit 2,6 Milliarden Menschen betroffen. Ihnen soll Kubota Glass die Möglichkeit einer sogenannten Phototherapie bieten, die eine individuelle Umgebung für das Myopie-Management schafft. Grundlegend entwickelt wurden die Smart Glasses von Kubota-Vision-Gründer Ryo Kubota. Eine miniaturisierte optoelektronische Einheit mit Mikro-LEDs erzeugt weisses Licht, Miniatur-Mkrolinsen und Spiegel projizieren einen Stimulus. 

Helbling-Fachleute haben auf verschiedenen Ebenen dazu beigetragen, heisst es, dass das Produkt kostenoptimiert und in wenigen Jahren von der Idee bis zur Marktreife gebracht wurde. Sie haben etwa im Entwicklungsprozess bereits früh kritische Fertigungsprozesse identifiziert. Dadurch wurden Risiken verringert und hat sich die Produktentwicklungszeit verkürzt. Mithilfe von Simulationen haben sie optische Spezifikationen in präzise mechanische Abmessungen übersetzt, Toleranzmodelle entwickelt und entsprechende Vorgaben an die Fertigungspartner weitergegeben.

Die Zusammenarbeit der Fertigungspartner von Kubota Glass auf drei Kontinenten wurde von Helbling bereits in der frühen Designphase initiiert. Durch offene Kommunikation in diesem Netzwerk konnten im Prozess Designaspekte angepasst und Produktkosten gesenkt werden. Einerseits haben Änderungen einen höheren Grad der Automatisierung ermöglicht. Andererseits wurden sogar spezielle Fertigungswerkzeuge entwickelt. Die Autoren führen an, dass diese während der Montage eine präzise Ausrichtung vereinfacht haben. ce/yvh

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