(CONNECT) InterAx Biotech und Alveus Therapeutics, das über Sitze in Kopenhagen und Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania verfügt, werden gemeinsam einen differenzierten niedermolekularen Wirkstoffkandidaten für Stoffwechselerkrankungen entwickeln, zunächst für Adipositas. Dafür haben die beiden Unternehmen laut einer Mitteilung eine Lizenzvereinbarung geschlossen. Sie umfasst eine Vorauszahlung und künftige potenzielle Meilensteinzahlungen in nicht genannter Höhe für Entwicklung, Zulassung und Vermarktung.
Für dieses Vorhaben stellt InterAx seine Deep Signal-Entdeckungsplattform zur Verfügung. Sie wurde zur Optimierung des Signalprofils von Wirkstoffkandidaten entwickelt. InterAx untersucht die Auswirkungen von Behandlungen auf Krankheiten vor Beginn der präklinischen Studien. Diese Analyse ist für sehr frühe Programme traditionell nicht zugänglich. Alveus bringt seine umfassende Forschungs- und Entwicklungsexpertise bezüglich Adipositas, Diabetes und kardiometabolische Erkrankungen ein.
Der gemeinsame Wirkstoffkandidat soll die Begrenzungen heutiger Adipositas-Medikamente überwinden, wird InterAx-CEO Andrew Roberts zitiert. „Unsere Deep Signal-Plattform wurde speziell entwickelt, um mit der Komplexität der GPCR-Signalübertragung umzugehen. Die umfassende metabolische Expertise von Alveus macht das Unternehmen zum idealen Partner, um diesen therapeutischen Wirkstoffkandidaten zu den Erkrankten zu bringen.“
G-Protein-gekoppelte Rezeptoren, kurz GPCR, sind die grösste Familie der Membranrezeptoren, die extrazelluläre Signale wie Hormone und Neurotransmitter in das Zellinnere übertragen. Die Deep Signal-Plattform konzentriert sich auf diese GPCR-Kleinmoleküle und entschlüsselt komplexe biologische Vorgänge, indem sie Krankheitsmechanismen auf der Ebene der zellulären Signalübertragung aufdeckt.
„Die einzigartige Plattform von InterAx integriert Arzneimittelchemie, Proteinstruktur, zelluläre Signalübertragung und therapeutische Wirksamkeit – das wesentliche Fachwissen für die effektive und effiziente Entwicklung hochdifferenzierter Kandidaten“, so Jacob Jeppesen, Chief Scientific Officer und Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei Alveus. „Wir freuen uns darauf, diesen singulären Ansatz in unserem gemeinsamen Programm anzuwenden.“ ce/mm

