ESA BIC Switzerland fördert sechs Start-ups

Zürich - Sechs Start-ups sind Teil der 20. Kohorte des ESA BIC Switzerland, des von der ETH betriebenen lokalen Inkubators der Europäischen Weltraumorganisation. Die Jungunternehmen profitieren von bis zu 200'000 Euro Förderung massgeschneiderter Geschäftsunterstützung.

(CONNECT) Insgesamt sechs Start-ups nehmen an der 20. Ausgabe des ESA BIC Switzerland teil, geht aus einer Mitteilung hervor. Das Förderprogramm der Europäischen Weltraumorgamisation (ESA) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) unterstützt Start-ups, die Weltraumtechnologien für Anwendungen auf der Erde nutzen oder umgekehrt. Neben bis zu 200'000 Euro Förderung erhalten die Firmen während zwei Jahren Unterstützung durch Expertinnen und Experten aus Forschung und Industrie sowie Zugang zum internationalen Netzwerk des ESA BIC Switzerland, wie es auch in einem Artikel von startupticker heisst.

Tethys Robotics aus Zürich und Stellar Alpina aus Dübendorf ZH entwickeln Fahrzeuge mit Weltraumbezug. Tethys Robotics nutzt weltraumgestützte Navigation für Unterwasserdrohnen, die für Inspektionen, Kartierungen sowie Such- und Bergungsmissionen eingesetzt werden können. Stellar Alpina entwickelt Mond-Transportsysteme und kompakte Raketentriebwerke für den Einsatz im All.

Die Lepto GmbH aus Dübendorf und nordfen aus Zürich arbeiten mit satellitenbasierten Daten. Lepto, eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), steuert mithilfe ultradünner optischer Terahertz-Bauteile elektromagnetische Signale. Diese Technologie soll Satellitenverbindungen und künftige 6G-Kommunikationssysteme verbessern. Nordfen nutzt Satellitenbilder und Geodaten, um mit durch Künstliche Intelligenz gestützte Szenariogenerierung 3D-Simulationsumgebungen zu erstellen.

Emissium aus Sitten analysiert mithilfe weltraumgestützter Daten die Stromemissionen von Unternehmen. Echtzeitdaten zum Energieverbrauch sollen helfen, Emissionen und Kosten zu senken. Minysa aus Neuenburg entwickelt weltraumtaugliche Leistungselektronik auf Galliumnitrid-Basis, darunter integrierte Schaltkreise und Leistungsmodule zur Verbesserung der Zuverlässigkeit elektronischer Systeme im All.

Interessierte Start-ups können sich noch bis zum 31. Oktober 2026 für die 21. Ausgabe des Accelerators bewerben. Teilnehmen können Schweizer Start-ups, die jünger als fünf Jahre sind und Technologien mit Weltraumbezug entwickeln. ce/ja

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