(CONNECT) Die Tourismusregion Zürich schliesst das erste Halbjahr 2025 mit einem Rekordwert von 3'452'335 Hotelübernachtungen ab. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Anstieg um 3,2 Prozent, informiert der Verein Zürich Tourismus in einer Mitteilung. Er ist für die Vermarktung der Region zuständig, die sich von Baden und Winterthur über die Stadt Zürich und die Flughafenregion bis nach Rapperswil und in den Kanton Zug erstreckt.
Im Berichtsjahr habe die Region erneut mit einem „ausgewogenen Gästemix“ punkten können, schreibt Zürich Tourismus. Dabei wurden mit 1'355'472 Übernachtungen fast 40 Prozent aller Logiernächte von Gästen aus der Schweiz gebucht. Auf Gäste aus Europa und Übersee entfielen jeweils rund 30 Prozent der Logiernächte insgesamt. Die USA und Kanada weisen mit einem Anstieg um 7,9 Prozent auf 442'173 Übernachtungen das stärkste Wachstum im Jahresvergleich auf. Die Übernachtungen von Gästen aus dem Inland legten gleichzeitig um 4,5 Prozent zu.
Die Hotellerie konnte eine Steigerung der Auslastung um 1,9 Prozentpunkte auf 61,1 Prozent verbuchen. Der durchschnittliche Umsatz pro verfügbarem Zimmer legte im Jahresvergleich von 183,20 auf 193,50 Franken zu. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste betrug 1,75 Tage.
Für das laufende Halbjahr geht Zürich Tourismus von Einbussen insbesondere beim Geschäftstourismus aus. Hintergrund ist die aktuelle Zollpolitik der USA. „Internationale Unternehmen überdenken derzeit ihre Anlässe und Geschäftsreiseplanung – und damit gerät auch Zürich als Business-Destination unter Druck“, erläutert Thomas Wüthrich, Direktor von Zürich Tourismus, in der Mitteilung. ce/hs