STRABAG baut hochalpine Solaranlage

Schlieren ZH/Baden AG/Val Nalps GR - Die STRABAG AG baut für die Axpo eine alpine Solaranlage direkt am Stausee Lai da Nalps. Sie soll jährlich 11 Gigawattstunden erneuerbaren Strom liefern. Damit soll die Wintersonne besser genutzt werden.

(CONNECT) Das in Schlieren ansässige Bauunternehmen STRABAG AG und das Energieunternehmen Axpo aus Baden realisieren eine alpine Solaranlage am Stausee Lai da Nalps in Tujetsch GR. Das Projekt umfasst laut einer Mitteilung 1500 Solartische mit jeweils bis zu zehn Modulen. Die alpine Solaranlage soll mit einer Leistung von rund 8 Megawatt Strom jährlich 11 Gigawattstunden erneuerbare Energie für den Jahresbedarf von 2000 Haushalten decken. 

Die Gesamtanlage soll Ende 2028 in Betrieb gehen. Die Umsetzung umfasst für STRABAG den Rohbau, Technikgebäude, die Modultischmontage mit Fundamenten sowie die Werkleitungen am See. An dem Standort auf 2000 Metern Höhe soll die Wintersonne besser genutzt werden. Rund 40 Prozent des Ertrags werden im Winterhalbjahr generiert, wenn im Flachland oft Nebel herrscht, heisst es. 

Die Bauarbeiten im Hochgebirge sind für die STRABAG-Teams herausfordernd. Das Bauprojekt wurde planmässig im Oktober 2025 unterbrochen. Vor der Winterpause konnte die Anlage aber zu 10 Prozent in Betrieb gehen. Um die Solarmodule gegen die Schneemassen zu schützen, wurden sie in einer Höhe von mehr als drei Metern angebracht. 

Gebaut wird mit Rücksicht auf den Boden und schützenswerte Lebensräume. Zum aktuellen Stand von im Vorjahr realisierten Flächen teilt STRABAG mit, dass sich die Vegetation unter den Solartischen gut entwickelt hat und es keine Beschwerden bezüglich Lärmstörung gegeben habe. ce/heg

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