(CONNECT) Die drei Unternehmen Axpo Biomasse AG aus Baden, Holcim (Schweiz) aus Zug und Terre-Suisse aus Altstätten sind bei der Inkoh AG eingestiegen. Deren Muttergesellschaft Zindel United hat ihnen 60 Prozent der Inkoh-Aktien verkauft, bleibt mit 40 Prozent grösster Einzelaktionär und stellt weiterhin den Präsidenten des Verwaltungsrats.
Die Transaktion wurde am 13. August vollzogen, heisst es jetzt in einer Mitteilung des Pflanzenkohle-Pioniers Inkoh. Durch die Beteiligungen bündeln die Unternehmen laut Inkoh ihre Expertise, um innovative, CO2-speichernde Technologien im grossen Massstab in der Schweiz zu etablieren.
Inkoh zeige „eindrücklich, wie dauerhafte CO2-Speicherung und nachhaltige Energieerzeugung aus Strom und Wärme perfekt ineinandergreifen“, wird Roman Andermatt von Holcim Schweiz und neues Inkoh-Verwaltungsratsmitglied, zitiert. „Für Holcim ist diese Partnerschaft ein strategischer Meilenstein: Sie beschleunigt unseren Weg zu dekarbonisierten Baulösungen und adressiert die stark steigende Nachfrage nach nachhaltigem Bauen.“
Für Terre-Suisse nimmt Daniel Bürki Einsitz im Verwaltungsrat von Inkoh. „Mit unserem Engagement bei der Inkoh AG investieren wir gezielt in innovative und nachhaltige Lösungen für die grüne Branche“, erklärt er. „Die Kombination aus hochwertiger Pflanzenkohle und unserem Substrat-Know-how eröffnet neue Möglichkeiten für zukunftsfähige Begrünungs- und Substratlösungen.“
Neu im Verwaltungsrat ist auch Nico Peter von Axpo Biomasse. Er zeigt sich zufrieden, dass sein Unternehmen mit seinem Engagement bei Inkoh einen konkreten Beitrag leiste, „CO2 dauerhaft zu binden und regionale Biomasse sinnvoll zu nutzen“.
Andreas Zindel, den CEO von Zindel United, „freut besonders der gemeinsame Glaube an das Potenzial der Inkoh AG. Mit dem gebündelten Knowhow und der Power unserer Partner schaffen wir einen echten Mehrwert und bringen das Unternehmen dorthin, wo es hingehört.” ce/mm

