(CONNECT) Die US-Zölle, Währungseffekte und der Kostendruck hat die Schlieremer Schlatter Gruppe 2025 unter Druck gesetzt. Laut einer Mitteilung zu den Finanzkennzahlen 2025 sank der Nettoerlös des Anlagenbauers um 7,8 Prozent auf 104,4 Millionen Franken (2024: 113,2 Millionen Franken). Auch der Bestellungseingang des Unternehmens verzeichnete Einbussen: 2025 gingen Bestellungen um 10,4 Prozent zurück und lagen insgesamt bei 91,1 Millionen (2024: 101,6 Millionen Franken). Per 31.Dezember 2025 betrug der Auftragsbestand 48,8 Millionen Franken, am selben Tag waren es 2024 noch 61,4 Millionen Franken.
Anlass zu Optimismus gibt die Prognose eines leicht positiven Betriebsergebnis (EBIT) für 2025 sowie verhalten positive Aussichten für 2026. Besonders das Segment Schweissen ist im ersten Halbjahr gut ausgelastet, während das Segment Weben noch Auslastungslücken ausweist.
Die Publikation des detaillierten Jahresergebnisses 2025 ist für den 27. März angesetzt. Die Schlatter Gruppe ist nach Eigenangaben ein führender Anlagenbauer von Widerstandsschweisssysteme, Web- und Ausrüstungsmaschinen für Papiermaschinenbespannungen sowie Drahtgeweben und -gittern. ce/ja

