(CONNECT) Die Seprify AG mit Sitz in Marly hat laut einer Mitteilung ihre erste Finanzierungsrunde abgeschlossen. Dabei konnte sie 13,4 Millionen Euro aufnehmen. Zu den Investoren gehören unter anderem die Inter IKEA Group, der Una Terra Early Growth Fund mit Sitz in Küsnacht ZH, die Zürcher Kantonalbank, der Cambridge Enterprise Ventures und Kickfund mit Sitz in Basel.
Die 2022 gegründete Seprify hat eine Plattform entwickelt, mit der auf Zellulose basierende Wirkstoffe entwickelt werden können. Diese dienen als Alternativen für belastende Wirkstoffe wie etwa Titanoxide. Die Wirkstoffe von Seprify können unter anderem in der Kosmetik, der Lebensmittel- und Farbenherstellung, aber auch in der Elektronik verwendet werden.
Seprify will mit dem frischen Kapital die Industrialisierung vorantreiben. Ziel ist es, über etablierte Hersteller hunderte Tonnen der Wirkstoffe herstellen zu lassen. Seprify arbeitet schon heute mit mehr als 100 Unternehmen und Organisationen zusammen.
„Die Finanzierung erlaubt es, uns auf die Umsetzung und Skalierung zu fokussieren“, wird Lukas Schertel in der Mitteilung zitiert. „Unser kurzfristiges Ziel besteht in der Sicherstellung einer einheitlichen Qualität und einer verlässlichen Lieferung, mit der wir die Anforderungen grosser industrieller Hersteller erfüllen“, so der Mitgründer und Co-CEO.
IKEA suche nach Materialien, welche den Ersatz von belastenden Materialien ermöglichen und zugleich den Anforderungen der Produktion entsprechen, wird Robert Carleke zitiert. „Die Zellulose-Plattform von Seprify hat einen Reifegrad erreicht, mit dem das glaubwürdig getestet werden kann, nicht nur für spezifische Anwendungen wie Beschichtungen und die Veredelung von Oberflächen, sondern auch als skalierbare Materialplattform mit der Verlässlichkeit und der Einsatzfähigkeit, die es in der Industrie braucht“, so der Innovation Ventures Manager bei Inter IKEA Group. ce/ug

