Riverkin erhält 1,39 Millionen Euro für Echtzeitüberwachung von Gewässern

Zürich - Die Riverkin AG erhält von Innosuisse einen Förderbeitrag von 1,39 Millionen Euro. Mit den Mitteln will das Unternehmen seine Technologie zur Echtzeitüberwachung von Flüssen und Seen für den Einsatz im Wasserkraftsektor weiterentwickeln und unter realen Bedingungen erproben.

(CONNECT) Das Cleantech-Start-up Riverkinerhält von Innosuisse, der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung, einen Förderbeitrag von 1,39 Millionen Euro. Die Mittel fliessen laut einer Mitteilung von Venture Kickin ein Innovationsprojekt mit einem Gesamtvolumen von 1,97 Millionen Euro, mit dem das Unternehmen seine Technologie für den Einsatz im Wasserkraftsektor weiterentwickeln und validieren will.  

Riverkin entwickelt sogenannte Wasserdaten-Ökosysteme – Sensornetzwerke mit einer Datenplattform zur Echtzeitüberwachung von Süsswasser. Die Sensoren erfassen etwa Wassertemperatur, Wasserstand, Trübung, Sedimente oder Abfluss. Die Messdaten werden laufend automatisiert aufbereitet und sollen helfen, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und passende Gegenmassnahmen einzuleiten.  

Im Wasserkraftsektor soll die Technologie insbesondere Aufschluss über Wasserbewegungen und die Dynamik von Feinsedimenten geben. Solche Sedimente können Turbinen beschädigen und zur Verlandung von Stauseen beitragen. Die Erkenntnisse aus den gesammelten Daten sollen Betreibern helfen, ihre Infrastruktur zu schützen, Speicherkapazitäten zu erhalten und regulatorische Vorgaben einzuhalten. 

Riverkin, eine von Jessica Droujko gegründete Ausgründung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), hat die Sensor-Technologie gemäss Unternehmensangaben bisher bei 22 Einsätzen in elf Ländern eingesetzt. ce/as

Zurück zur Übersicht