Holcim übernimmt Alkern

Zug/Harnes – Baustoffspezialist Holcim hat den französischen Betonteilhersteller Alkern übernommen. Mit der Akquisition stärkt Holcim sein Geschäft im Bereich Building Solutions und kommt seinem Ziel näher, wonach dieses Segment bis 2030 rund 50 Prozent des Nettoumsatzes ausmachen soll.

(CONNECT) Der Zuger Baustoffhersteller Holcim hat Alkern, einen französischen Hersteller von Betonfertigteilen aus Harnes, übernommen. Ziel der Übernahme ist es, die sogenannten NextGen Growth 2030-Ziele von Holcim voranzutreiben, wonach der Bereich Building Solutions bis 2030 insgesamt 50 Prozent des Nettoumsatzes ausmachen soll.

Alkern, das mit mehr als 1000 Mitarbeitenden und 50 Werken in Frankreich und Belgien zuletzt einen Jahresnettoumsatz von 250 Millionen Euro erzielte, bietet neben Betonfertigteilen auch Lösungen für die bebaute Umwelt. Die Übernahme ergänzt Holcims Portfolio so neben Betonfertigteilen auch um Wand-, Boden- und Wassermanagementsysteme.

„Sowohl Alkerns führende Position bei Betonfertigteilen in Frankreich, als auch seine Wand-, Boden- und Wassermanagementsysteme ergänzen unser Portfolio und erweitern unser hochwertiges Angebot an Building Solutions. Wir heissen die 1000 Mitarbeiter von Alkern bei Holcim willkommen und freuen uns darauf, gemeinsam weiteren Mehrwert zu schaffen und gleichzeitig das Ziel ‚NextGen Growth 2030‘ voranzutreiben", wird Dragan Maksimovic zitiert, Region Head West Europe bei Holcim.

Die Übernahme wird sich laut Holcim bereits im ersten Jahr positiv auf den Gewinn pro Aktie (EPS) sowie den freien Cashflow auswirken. Ab dem dritten Jahr werden jährliche Synergien von rund 11 Millionen Euro sowie eine Verbesserung der Kapitalrendite (ROIC) erwartet.

Holcim, nach Eigenangaben führend bei nachhaltigem Bauen, erzielte im Jahr 2024 einen Umsatz von 16,2 Milliarden Euro. Die Zuger bieten End-to-End-Baustoffe und Baulösungen, von Fundamenten und Bodenbelägen bis zu Dächern und Wänden. ce/ja

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