(CONNECT) Holcim hat eine strategische Beteiligung an Capsol Technologies vereinbart, einem Spezialisten für Post-Combustion-Carbon-Capture-Lösungen aus Oslo. Die geht aus einer Mitteilung des Baustoffanbieters hervor. Im Fokus steht die sogenannte HPC-Technologie (Hot Potassium Carbonate), ein energieeffizientes chemisches Absorptionsverfahren zur Abscheidung von CO2 aus Gasströmen, kombiniert mit einem integrierten Wärmerückgewinnungssystem. Mit Hilfe dieser Technologie will Holcim die Produktion von nahezu CO2-freiem Zement im grossen Massstab vorantreiben und der wachsenden Kundennachfrage nach klimafreundlichen Baustoffen begegnen.
„Durch die Kombination von Holcims Know-how in der Zementherstellung und der CO2-Abscheidung vor Ort mit der sicheren und effizienten Technologie von Capsol verfügen wir über einen zusätzlichen Hebel, um die Dekarbonisierung voranzutreiben und profitables Wachstum zu erzielen", wird Ram Muthu, Head of Operational Excellence bei Holcim, zitiert. „Durch diese strategische Investition sind wir der Produktion von nahezu CO2-freiem Zement im grossen Massstab einen Schritt näher gekommen.“
Der Investition ging ein CapsolGo-Demonstrationsprojekt im Holcim-Werk Dotternhausen in Deutschland im Jahr 2025 voraus, bei dem Capsol seine Technologie erfolgreich im industriellen Umfeld erprobte. Die Beteiligung erweitert Holcims Portfolio an Dekarbonisierungstechnologien innerhalb seines offenen Innovationsökosystems. Über Holcim MAQER Ventures, die Corporate-Venture-Capital-Einheit des Konzerns, hat Holcim bislang 19 Investitionen getätigt und prüft jährlich mehr als 500 Start-ups im Bereich nachhaltiger Baulösungen. ce/ja

