Pierre Dalcher ist seit 2011 Zürcher Kantonsrat. Im Parlament politisiert er für die SVP und setzt sich für seinen Wahlkreis Dietikon ein. Seit 2023 ist er Mitglied der Aufsichtskommission Bildung und Gesundheit. Davor war er Mitglied der Kommission für Planung und Bau, die er zwischen 2013 und 2015 präsidierte. Beruflich ist Dalcher als Augenoptiker tätig; Ende März wird er pensioniert. Zudem engagiert er sich als Präsident des HEV Schlieren und des HEV Limmattal. Seit 2022 ist er im Bezirksrat des Bezirks Dietikon und als Präsident der Vereinigung der Bezirksräte des Kantons Zürich tätig.
Herr Dalcher, welche Themen liegen Ihnen derzeit in Ihrem Wahlkreis Dietikon besonders am Herzen?
Die Wahrung der Freiheit und des Eigentums, beim Eigentum insbesondere des Wohneigentums. Wir müssen mit den Regulierungen mit mehr Bedacht und Vorsicht umgehen. Ich bin auch für günstigen Wohnraum, aber jede zusätzliche Regulierung hat seinen Preis oder sie zerstört das Interesse, in neuen Wohnraum zu investieren. Weiter muss die Politik die Nähe zum Volk wahren. Kommunikation muss verständlich bleiben. Unser Milizsystem gewährt genau diesen Umstand.
Wenn Sie König von Zürich wären, was würden Sie als erstes zugunsten des Standorts Zürich entscheiden?
Alle bestehenden Gesetze über Denkmalschutz, Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung der Schweiz (ISOS) und Lärmschutz hinterfragen und überarbeiten. Denn das Angebot an Wohnraum muss mit dem Bevölkerungswachstum einhergehen. Sicherlich kämen noch weitere Punkte dazu. Da ich aber ausser am Dreikönigstag noch nie König war, möchte ich die Übersicht wahren.
Wie finden Sie Ausgleich zu Beruf und Politik?
Gedankenaustausch mit meiner Frau und meinen erwachsenen Kindern sind jedes Mal erfrischend und überraschend. Geschichten über Briefmarken finde ich interessant, denn diese sind ein Bestandteil unserer schweizerischen Geschichte.

