Drei Fragen an… Simon Vlk

Simon Vlk, FDP, Wahlkreis Uster

Simon Vlk sitzt seit 2023 für die FDP im Kantonsrat Zürich sowie im Gemeinderat Uster. Im Kantonsrat ist er Mitglied der Kommission für Planung und Bau, im Gemeinderat Uster in der Kommission für öffentliche Dienste und Sicherheit. Vlk ist Unternehmer und Inhaber eines KMU in der Webdesignbranche, das er selbst mitbegründet hat. Er engagiert sich im Vorstand des Hauseigentümerverbands Uster (HEV) und als Vizepräsident des FC Plauschfussball Zürich.

Herr Vlk, welche Themen liegen Ihnen derzeit in Ihrem Wahlkreis Uster besonders am Herzen?

Der Bezirk Uster gehört zu den dynamischsten Wachstumsregionen im Kanton Zürich. Das ist eine Chance, erfordert aber auch eine vorausschauende Planung, insbesondere beim Verkehr, dem Wohnraum und der allgemeinen Infrastruktur. Als Ustermer ist mir zudem die geplante Unterführung bei der Winterthurerstrasse ein grosses Anliegen, auf welche unser Bezirkshauptort bereits seit mehr als zwanzig Jahren wartet, um endlich wieder vorwärtszukommen.

Wenn Sie König von Zürich wären, was würden Sie als erstes zugunsten des Standorts Zürich entscheiden?

Zürich ist der Wirtschaftsmotor der Schweiz – und diesem Motor müssen wir Sorge tragen. Zurzeit weist unser Kanton die höchste Unternehmenssteuerbelastung schweizweit auf. Deshalb würde ich die Abgaben senken, um Abwanderungen zu verhindern und Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Ebenso wichtig ist mir die Mobilität: Der Verkehr soll wieder besser fliessen können, damit Zürich in Bewegung bleibt. Zudem würde ich das Zürcher Planungs- und Baugesetz (PBG) entschlacken, um mehr Raum für innovative Lösungen zu schaffen.

Wie finden Sie Ausgleich zu Beruf und Politik?

Beruf und Politik sind oft kopflastig – da ist meine Familie der perfekte Gegenpol. Unsere vier Jungs halten mich auf Trab und sorgen dafür, dass ich die wirklich wichtigen Dinge des Lebens nicht aus den Augen verliere. Wenn es die Zeit erlaubt, finde ich zudem Ausgleich auf dem Tennisplatz und beim Reisen in ferne Länder. Ausserdem freue ich mich schon sehr darauf, im Frühling wieder mehr Zeit in unserem Garten zu verbringen.

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