(CONNECT) Mabylon hat den Erhalt einer Fördersumme von 1,46 Millionen Euro bekanntgegeben. Die Finanzierung stammt aus dem Eurostar-Programm des internationalen Innovationsnetzwerks EUREKA, an dem auch die Schweiz und die Europäische Union beteiligt sind. EUREKA ist das weltweit grösste öffentliche Netzwerk für internationale Kooperationen in Forschung, Entwicklung und Innovation. Es vernetzt Akteure aus Industrie und Forschung, um grenzüberschreitende Projekte zu fördern.
Die Fördersumme kommt dem von Mabylon geführten Projekt ASCEND zugute. Das Projekt-Konsortium mit dem schwedischen Karolinska Institutund dem französischen Biotech-Unternehmen Ambiotis hat zum Ziel, die Antikörpertherapie mit dem Studiennamen MY012 gegen chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Inflammatory Bowel Disease, IBD) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa in die klinische Entwicklung zu bringen.
MY012 ist ein monoklonaler Antikörper, der auf einem genetisch validierten Weg das Inflammasom, einen Haupttreiber von chronischen Entzündungen, anspricht, indem er freigesetztes, extrazelluläres ASC-Protein blockiert. Um MY012 für die klinische Entwicklung als hochdifferenzierte Therapie zu positionieren, kombiniert das Konsortium laut der Mitteilung menschliche und tierische Krankheitsmodelle mit der Entwicklung von Biomarkern.
Das Biotech-Unternehmen Mabylon hat sich auf die Entwicklung von humanen Antikörpertherapien für Allergien sowie neurologische und entzündliche Erkrankungen spezialisiert. Ein zentraler Forschungsschwerpunkt liegt dabei auf der Modulation von Inflammosomen, also von Proteinkomplexen des angeborenen Immunsystems, die für die Aktivierung von Entzündungsreaktionen verantwortlich sind. Mabylon wurde 2011 als Ausgliederung der Universität Zürich gegründet und hat seinen Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ce/mm

