(CONNECT) ABB blickt auf ein erfolgreiches zweites Quartal 2026 zurück. Der Auftragseingang des Zürcher Technologiekonzerns fiel im Berichtsquartal mit dem Rekordwert von 12,04 Milliarden Dollar um 30 Prozent höher als im Vorjahresquartal aus, informiert ABB in einer Mitteilung. Der Umsatz zog gleichzeitig um 14 Prozent auf 9,48 Milliarden Dollar an. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITA lag mit 1,93 Milliarden Dollar um 20 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn legte um 7 Prozent auf 1,23 Milliarden Dollar zu.
„Das zweite Quartal zeigt die Leistungsstärke von ABB und unterstreicht unsere gute Positionierung in den Megatrends Elektrifizierung und Automatisierung“, wird ABB-CEO Morten Wierod in der Mitteilung zitiert. „Durch die Akquisition von Rotork und unser damit erweitertes Automatisierungsportfolio erwarten wir, weiteren Mehrwert zu schaffen.“ Für das dritte Quartal und das Gesamtjahr geht ABB von weiterem Umsatzwachstum bei steigender Profitabilität aus.
ABB hat Rotork ein Angebot von rund 5,5 Milliarden Dollar gemacht. Es werde vom Verwaltungsrat des britischen Herstellers von industriellen Flusskontrollprodukten empfohlen, erläutert Wierod. ABB will die Übernahme aus den Erlösen des Verkaufs seines Robotikgeschäfts an SoftBank finanzieren.
Als einer der Höhepunkte im Berichtsquartal wird in der Mitteilung der Ausbau der Partnerschaft von ABB mit dem amerikanischen Mikronetzanbieter VoltaGrid genannt. Aufbauend auf frühere Aufträge konnte ABB hier den Vertrag über die Lieferung von 35 rotierenden Phasenschiebern mit Schwungradtechnologie und zugehörigen E-House-Einheiten verbuchen. In den nächsten drei Jahren will der Konzen europaweit rund 200 Millionen Dollar in die Fertigung von Mittelspannungstechnologien investieren. ce/hs

