Japanische JFE Engineering steigt bei EnergieLink ein

Dietikon ZH/Tokio - Die japanische JFE Engineering Corporation kauft 45 Prozent an der EnergieLink Holding AG auf. Die international aktive Gruppe aus Dietikon ist auf Industrieanlagen spezialisiert. JFE will über die Partnerschaft das Geschäft mit Anlagen zur Energiegewinnung aus Abfall stärken.

(CONNECT) Die JFE Engineering Corporation mit Sitz in Tokio und Yokohama steigt bei der international aktiven EnergieLink Holding AG aus Dietikon ein. Das zur japanischen JFE Holdings gehörende Unternehmen hat 45 Prozent an der auf Instandhaltung, Wartung, Modernisierung und Umbau von Industrieanlagen spezialisierten Gruppe übernommen, informiert EnergieLink in einer Mitteilung. Die neue Partnerschaft soll der Stärkung des Geschäfts mit Anlagen zur Energiegewinnung aus Abfall (Energy from Waste, EfW) dienen.

JFE Engineering hat in Japan und weiteren internationalen Märkten bereits Erfahrung mit Planung, Bau, Betrieb und Unterhalt von EfW-Anlagen gesammelt. Im Zusammenspiel mit EnergieLink soll das Angebot weiter ausgebaut werden. „Diese Partnerschaft verbindet zwei Unternehmen mit komplementären Stärken“, wird EnergieLink-Geschäftsführer Laurent Ludwig in der Mitteilung zitiert. „Gemeinsam können wir unsere Kunden über den gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen noch umfassender unterstützen und unsere Position im europäischen Markt nachhaltig stärken.“

Organisation und Führungsstruktur von EnergieLink werden im Rahmen des Einstiegs von JFE Engineering nicht verändert. Laurent Ludwig wird das Unternehmen weiterhin als Geschäftsführer, Verwaltungsratspräsident und Mehrheitsaktionär leiten. Über den Kaufpreis des Anteils und alle weiteren vertraglichen Einzelheiten haben die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart. ce/hs

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