Drei Fragen an… Roger Schmidinger

Roger Schmidinger, SVP, Wahlkreis Dietikon

Roger Schmidinger vertritt seit 2023 die SVP und den Wahlkreis Dietikon im Kantonsrat Zürich. Er ist, ebenfalls seit 2023, Mitglied der Kommission für Bildung und Kultur. Schmidinger ist ausgebildeter Elektromechaniker und Geschäftsführer seines Unternehmens Fest-Service Schmidinger GmbH. Zudem engagiert er sich als Vizepräsident beim Hauseigentümerverband Dietikon-Urdorf.

Herr Schmidinger, welche Themen liegen Ihnen derzeit in Ihrem Wahlkreis Dietikon besonders am Herzen?

Ein zentrales Anliegen ist für mich die Verkehrssituation im Limmattal, die sich zunehmend verschärft. Ich hoffe, dass Projekte wie die Engstringerkreuzung, der Ausbau der Überlandstrasse, die Verbreiterung der EKZ-Brücke sowie die Öffnung der dritten Gubriströhre zu einer spürbaren Entlastung der Region beitragen werden. Auch die Deponie in Birmensdorf bleibt ein wichtiges Thema, das wir aufmerksam im Blick behalten müssen.

Wenn Sie König von Zürich wären, was würden Sie als erstes zugunsten des Standorts Zürich entscheiden?

Ich würde mich als Erstes für weniger Bürokratie einsetzen – also für weniger Kontrollen, weniger Formulare und weniger Anträge. Gleichzeitig braucht es mehr bezahlbare Flächen für das Gewerbe, damit sich Unternehmen im Kanton Zürich weiterhin gut entwickeln können.

Wie finden Sie Ausgleich zu Beruf und Politik?

Das ist tatsächlich nicht einfach, denn sowohl mein Beruf als auch die Politik beanspruchen viel Zeit. Umso wichtiger sind für mich der Rückhalt meiner Familie und die vielen bereichernden Begegnungen mit Freunden, Geschäftspartnern, Kunden, Wählern und auch politischen Gegnern. Der Austausch mit Menschen, spannende Diskussionen und gute Gespräche geben mir viel Energie und machen vieles leichter.

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