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Vertrauen in Schweizer Immobilien wächst

Zürich - Für Anlieger steigt das Vertrauen in den Schweizer Immobilienmarkt deutlich. Als Gründe dafür gibt EY die stabile Wirtschaft, die hohe Rechtssicherheit sowie die trotz globaler Veränderungen robuste Standortqualität der Schweiz an.

(CONNECT) Für 98 Prozent der Immobilieninvestoren bleibt der Schweizer Immobilienmarkt weiterhin attraktiv, informiert EY Schweiz in einer Mitteilung. Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Zürich informiert dazu in seinem neuesten „Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt“. Im Vorjahr zeigten sich lediglich 93 Prozent positiv interessiert.

Für die Studie befragte EY 96 Fachleute und Investoren, die in den vergangenen Jahren aktiv auf dem Schweizer Immobilienmarkt tätig waren. Von den Befragten schätzten im Vorjahr 35 Prozent der Investoren den Schweizer Markt als „sehr attraktiv“ ein, in der neuen Umfrage waren es bereits 46 Prozent. Neun von zehn Befragten schätzen, dass sich Neubauaktivitäten durch vereinfachte digitalisierte Baubewilligungen deutlich ankurbeln lassen. Dreiviertel sehen Digitalisierung als einen treibenden Motor, jedoch nur 16 Prozent nutzen für ihre Geschäfte bereits Künstliche Intelligenz.

Im Trend bleiben Wohnimmobilien in den Top-9-Zentren (Basel, Bern, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, St.Gallen, Zürich und Zug), geringer ist die Nachfrage im ländlichen Raum. Gestiegen in den Zentren ist die Nachfrage von Büro- und Logistikimmobilien. Vor allem Büroimmobilien sind im Verhältnis von 58 Prozent zu 48 Prozent (2025) stärker nachgefragt. Bei der Logistik blieb das Verhalten nahezu gleich: 51 Prozent zu 52 Prozent (2025).

„Geopolitische Unsicherheiten – etwa US-Zölle, internationale Handelskonflikte, der Ukraine-Krieg oder globale Finanzmarktrisiken – wirken sich verstärkt als exogene Störfaktoren auf den Schweizer Immobilienmarkt aus, insbesondere in stark international ausgerichteten Zentren“, wird Daniel Zaugg, Sector Leader Real Estate, Construction & Building Material bei EY in der Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Diese Effekte verstärken bestehende Tendenzen zur regionalen Polarisierung, indem sie die Kluft zwischen stark internationalisierten Märkten wie Genf und Zürich und eher binnenorientierten Regionen vertiefen. Dennoch bleibt die Schweiz insgesamt ein politisch und wirtschaftlich stabiler Standort – und positioniert sich in unsicheren Zeiten sogar als ‚Safe Haven‘ für Kapital.“ ce/ww

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