U-blox beteiligt sich an der Suche nach ausserirdischer Intelligenz

Thalwil ZH/Berkeley - U-blox beteiligt sich im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts PANOSETI an der Suche nach ausserirdischer Intelligenz. Der Anbieter für Positionierungstechnik trägt dazu seinen satellitengestützten Empfänger ZED-F9T bei, der Signale in einer Zeit unter einer Nanosekunde empfangen kann.

(CONNECT) U-blox beteiligt sich an dem internationalen Forschungsprojekt PANOSETI (Pulsed All-sky Near-infrared Optical SETI). Laut einer Mitteilung liefert der in Thalwil ansässige Anbieter von Positionierungs- und Kurzstreckenkommunikationstechnologien für die Automobil-, Industrie- und Konsumgütermärkte für das Projekt unter Führung der University of California in Berkeley seinen satellitengestützten Empfänger ZED-F9T.

PANOSETI (SETI: Search for Extraterrestrial Intelligence, Suche nach ausserirdischer Intelligenz) sucht den gesamten Himmel nach optischen oder nahinfraroten Signalen ab. Für ein sicheres Funktionieren eines Teleskopfeldes ist dabei die zeitliche Synchronisation von hoher Wichtigkeit. Der hochpräzise GNSS-Empfänger von u-blox liefert dabei eine Synchronisation von 0,7 Nanosekunden bei einem 1PPS-Signal (Puls pro Sekunde) auf eine 1 Kilometer langen Basislinie. Spezielle Filtertechniken können die Leistung bis unter 200 Pikosekunden verbessern.

Die neue Technologie von u-blox ermöglicht hochpräzise Zeitmessungen in einem Terrain, in dem Glasfaserinfrastruktur nicht verfügbar, unpraktisch oder zu kostspielig ist. Sie ist zudem ausserhalb der wissenschaftlichen Anwendungen bei verteilten Sensornetzwerken, ferngesteuerten Zeitmesssystemen und für die Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen einsetzbar. Samuli Pietilä, Produktionsdirektor für die GNSS-Linie bei u-blox, zeigt sich erfreut, „PANOSETI bei der Suche nach ausserirdischer Intelligenz unterstützen zu können". ce/ww

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