(CONNECT) Der Swiss Arbeitgeber Award 2026 wurde am 15. Januar im Kunsthaus Zürich verliehen. Die Sieger in den vier Hauptkategorien sind laut einer Mitteilung: Genossenschaft ZFV-Unternehmungen aus Zürich (Kategorie mit mindestens 1000 Mitarbeitende), Dätwyler Schweiz AG aus Altdorf (250 bis 999), Biral AG aus Münsingen BE (100 bis 249) und die Spida Sozialversicherungen aus Zürich (50 bis 99). Alle vier Unternehmen blicken auf Firmengeschichten zurück, die teils bis ins 19. Jahrhundert reichen.
Die Auszeichnung zeige, dass in Zeiten von Unsicherheit, Fachkräftemangel und gesellschaftlichem Wandel besonders Arbeitgeber geschätzt werden, die Verlässlichkeit, Werteorientierung und Krisenresilienz verkörpern, so die Mitteilung. Auffällig ist zudem, dass viele Topplatzierungen aus stark belasteten Branchen stammen, insbesondere aus dem Gesundheitswesen. So belegten etwa die Psychiatrischen Dienste Graubünden und die Schweizer Paraplegiker-Gruppe die Plätze zwei und drei in der Kategorie mit mindestens 1000 Mitarbeitenden. Auch Unternehmen aus Gastronomie, Industrie und Energie erreichten Spitzenränge – trotz Fachkräftemangel, Kostendruck und geopolitischer Unsicherheiten.
Neben den Hauptpreisen wurden zwei Sonderpreise vergeben: Für „Innovative Arbeitsweltenprojekte“ wurde die Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) ausgezeichnet. Den Titel „Aufsteiger des Jahres“ erhielt die Nova Werke AG aus Effretikon ZH.
Der Swiss Arbeitgeber Award basiert ausschliesslich auf Rückmeldungen von Mitarbeitenden. Ein wissenschaftlich entwickelter Fragebogen mit 17 Dimensionen der Arbeitsplatzqualität bildet die Grundlage der Auswertung. Die Studie liefert praxisnahe Erkenntnisse für Personalmarketing, Mitarbeiterbindung und Organisationsentwicklung. Durchgeführt wird die Befragung von icommit, getragen wird der Award vom Schweizerischen Arbeitgeberverband und HR Swiss. ce/ja

