(CONNECT) Die Sika AG hat eine Vertriebspartnerschaft mit dem kanadischen Unternehmen Giatec Scientific Inc. abgeschlossen. Das Angebot von Giatec für digitale Technologien im Bausektor soll in das globale Produktportfolio von Sika integriert werden, wie das Zuger Unternehmen aus der Spezialitätenchemie in einer Mitteilung schreibt. Ziel der Geschäftsvereinbarung sei es, die Digitalisierung in der Betonindustrie weltweit voranzutreiben.
Giatec Scientific Inc. mit Hauptsitz in Ottawa in der Provinz Ontario ist ein weltweit tätiger Anbieter von Sensoren, Softwarelösungen und von durch Künstliche Intelligenz (KI) gestützten Systemen für die Datenanalyse. Die Einsatzgebiete der digitalen Technologien im Bauwesen steigen an. Das zeigen laut der Mitteilung Zahlen des globalen Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Fortune Business Insights. Demnach wird von einem Wachstum von 4,7 Milliarden Franken im Jahr 2026 auf 27,5 Milliarden Franken bis ins Jahr 2034 auf dem weltweiten Markt für KI in der Baubranche ausgegangen. Das entspreche einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 24,8 Prozent pro Jahr.
Sika und Giatec wollen ihre Stärken bündeln, um den Kunden hochwertige Betondaten in Echtzeit zu liefern, so die Mitteilung. „Durch die Kombination der fortschrittlichsten Technologien eröffnen wir unseren Kunden weltweit neue Möglichkeiten in Bezug auf Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig stärken wir unsere Fähigkeit, durch digitale Innovationen zusätzlichen Mehrwert zu schaffen“, wird Ivo Schädler, Leiter Bauwesen und Mitglied der Konzernleitung, zitiert.
Eine KI-gestützte Qualitätskontrolle und Optimierung der Beton-Mix-Designs würden in der Bauindustrie die Chance bieten, die Menge des verwendeten Zements und der Zuschlagsstoffe präzise zu optimieren. Damit seien Effizienzsteigerung, Kosteneinsparungen und CO2-Reduzierung möglich bei gleichzeitiger Leistungssteigerung auf der Baustelle. ce/heg

