Sika verzeichnet im ersten Quartal 2,49 Milliarden Umsatz

Baar ZG - Der Bauchemiekonzern Sika vermeldet für das erste Quartal 2026 einen Umsatz von 2,49 Milliarden Franken, was einem Wachstum von 0,9 Prozent in Lokalwährungen entspricht. Haupttreiber des Wachstums waren Marktanteilsgewinne in allen Regionen. In Franken ging der Umsatz um 7 Prozent zurück.

(CONNECT) Der Bauchemiekonzern Sika meldet seine Finanzkennzahlen für das erste Quartal 2026 in einer Mitteilung. Der Konzern verzeichnet im ersten Quartal einen Umsatz von 2,49 Milliarden Franken, was einem  Umsatzwachstum von 0,9 Prozent in Lokalwährungen und einen Rückgang in Franken um 7 Prozent entspricht. Der Rückgang in Franken ist auf den starken Schweizer Franken gegenüber asiatischen Währungen und dem Dollar zurückzuführen, so das Unternehmen.

Haupttreiber des Wachstums in Lokalwährungen waren Marktanteilsgewinne in allen Regionen trotz eines verhaltenen weltweiten Baumarktes. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) verzeichnete Sika im ersten Quartal einen Umsatzanstieg in Lokalwährungen von 3,6 Prozent (Vorjahr: 0,7 Prozent) In der Region Americas verzeichnete Sika einen leichten Umsatzrückgang von 0,8 Prozent in Lokalwährungen. Während in den USA wirtschaftliche Unsicherheiten die Bauaktivität belasteten, wuchs die Nachfrage im Bereich Rechenzentren  zweistellig, informiert Sika. Kanada entwickelte sich positiv und auch Lateinamerika setzte die Erholung der Baumärkte fort. In der Region Asien/Pazifik ging der Umsatz in Lokalwährungen um 2,2 Prozent zurück. Belastend wirkte insbesondere das weiterhin schwache chinesische Baugeschäft mit zweistelligen Rückgängen. Positive Beiträge kamen vor allem aus Indien, Südostasien sowie dem Bereich Automotive & Industry.

Zur Steigerung des Marktanteils haben im ersten Quartal die abgeschlossene Akquisition des Mörtelherstellers Finja (Schweden) sowie die Ankündigung der Akquisition von Klebstoffhersteller Akkim (Türkei) beigetragen. Mit neuen Werken in den USA, Tansania, Argentinien, Kolumbien, und Bangladesch stärkt Sika ausserdem seine Produktionskapazitäten. 

Sika bestätigte seine strategische Ausrichtung und erwartet für das Gesamtjahr 2026 ein Umsatzwachstum von 1 bis 4 Prozent in Lokalwährungen sowie eine EBITDA-Marge von 19,5 bis 20 Prozent. ce/ja

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