(CONNECT) Sika vermeldet seine vorläufigen Jahresergebnisse für 2025. Das Unternehmen rechnet für 2025 laut einer Mitteilung mit einem Umsatz von 11,2 Milliarden Franken, was einem Umsatzwachstum von 0,6 Prozent in Lokalwährungen entspricht. Der Umsatz in Franken ging dabei um 4,8 Prozent zurück, der Fremdwährungseffekt beträgt 5,4 Prozent.
Das organische Wachstum belief sich auf -0,4 Prozent. Besonders stark entwickelten sich die Geschäfte im Nahen Osten und in Afrika mit zweistelligen Zuwächsen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wuchs der Umsatz insgesamt um 2,2 Prozent. Auch in der Region Americas legte Sika um 2,2 Prozent zu, trotz eines belastenden sogenannten Shutdowns der Regierung in den USA im vierten Quartal. In der Region Asien/Pazifik sank der Umsatz hingegen um 5,2 Prozent, vor allem wegen eines zweistelligen Rückgangs im chinesischen Baugeschäft. Ohne China verzeichnete die Region ein positives Wachstum.
„Trotz herausfordernder makroökonomischer Bedingungen haben wir im Jahr 2025 ein moderates Wachstum erzielt und unsere Marktposition weiter gestärkt", wird CEO Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen starte das neue Jahr „mit einer schlankeren Kostenstruktur und einer klaren Investitions-Roadmap zur Beschleunigung von Innovation und Digitalisierung".
Zentral für die kommenden Jahre ist das Effizienz- und Investitionsprogramm Fast Forward, mit dem Sika Produktionsnetzwerke und Organisationsstrukturen optimiert. Für 2025 erwartet das Unternehmen – trotz einmaliger Programmkosten von rund 90 Millionen Franken – eine EBITDA-Marge von leicht über 19 Prozent.
An der Generalversammlung vom 24. März 2026 sollen Barbara Frei und Lukas Gähwiler neu in den Verwaltungsrat gewählt werden. ce/ja

