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Roche eröffnet Institut für Humanbiologie in Basel

Basel - Roche hat im Basler Life Sciences Cluster das Institut für Humanbiologie eröffnet. Dort sollen bis zu 250 Forschende mithilfe menschlicher Organoidmodelle und Künstlicher Intelligenz die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigen. Das Institut im neuen Bau 92 ist Teil einer Investition von 1,4 Milliarden Franken in den Standort.

(CONNECT) Der Pharmakonzern Roche hat in Basel sein Institute of Human Biology (IHB) offiziell eröffnet. Laut einer Mitteilung ist das im neuen Bau 92 untergebrachte Institut Teil einer Investition in Höhe von 1,4 Milliarden Franken in den Standort. Das IHB soll bis zu 250 Forschenden die Möglichkeit geben, Pionierarbeit auf dem Feld menschlicher Modellsysteme zu leisten und somit die Entwicklung neuer Medikamente zu beschleunigen.

Dabei sollen Erkenntnisse aus der Krankheitsbiologie, der Computational Biology und der translationalen Biotechnologie helfen, um Modelle zu entwickeln, die Krankheiten mit grosser Präzision nachbilden. Diese anspruchsvollen Modelle umfassen unter anderem komplexe kultivierte Gewebeproben, Organoide, mikrofluidische Organ-on-Chip-Technologie und Insilico-Modelle.

„Die Eröffnung des Institute of Human Biology unterstreicht unser klares Bekenntnis zur Schweiz als globalem Innovationsstandort, wo Roche jährlich rund 3,5 Milliarden Franken in Forschung investiert“, wird Thomas Schinecker, der CEO der Roche-Gruppe, zitiert. „Durch die Verbindung menschlicher Organoidmodelle mit Künstlicher Intelligenz hat das IHB das Potenzial, die Entdeckung und Entwicklung neuer Medikamente grundlegend zu verändern und sie vorausschauender und effizienter zu gestalten.“

In der neuen Forschungseinrichtung könnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Entdeckungen an der Schnittstelle zwischen Grundlagen- und Industrieforschung machen und umsetzen, wird Azad Bonni zitiert, Global Head und Direktor des IHB. „Durch die Entwicklung innovativer menschlicher Modellsysteme und ein besseres Verständnis von Krankheiten werden wir die Grenzen der traditionellen Forschung überwinden und voraussagen können, wie neue Therapien bei Menschen wirken werden.“ ce/mm

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