(CONNECT) Die Schweizer Armee hat die interne Organisation ihres Logistikcenters (ALC) in Grolley auf der Grundlage einer Organisationskarte der Peerdom AG neu geregelt. Vor der Transformation war die Arbeit der rund 700 Mitarbeitenden in thematischen Silos organisiert. Heute richtet sie sich laut einer Mitteilung an den gesamten Bedürfnissen der Armee in den jeweiligen Regionen aus.
Die Beschreibung der Verantwortlichkeiten der einzelnen Stellen bildete den Ausgangspunkt der Transformation. Den fiktiven Stelleninhabern wurden passende Aufgaben zugeschrieben. Anschliessend wurden die geeigneten Fachleute für die Stellen gesucht. Diese Transformation begann in kleinen Einheiten und wurde anschliessend auf das gesamte ALC ausgedeht.
Die Organisationskarte von Peerdom wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die ALC-Mitarbeitenden können selbst kritische Punkte auf der Karte markieren und Vorschläge für Verbesserungen einbringen. Die klaren und transparenten Zuständigkeiten sowie die Ausrichtung auf die konkreten Bedürfnisse der zu beliefernden Armeeeinheiten verringert den Koordinierungsbedarf. So konnten Sitzungen von bis zu fünf Stunden auf unter eine Stunde verringert werden.
Alexandre Robatel arbeitet gern mit der Organisationskarte von Peerdom. „Es ist das einfachste Werkzeug, um auszudrücken, wie eine Organisation tatsächlich funktioniert, und es macht alles, was vorher implizit war, explizit“, wird der Chef Planung, Finanzen, Controlling und Stellvertreter Chef Stab des Armeelogistikcenters Grolley in der Mitteilung zitiert. Robatel lobt auch, dass Peerdom rasch auf neue Anforderungen des ALC an die Organisationskarte reagiert.
Die Peerdom AG mit Sitz in Bern wurde 2021 gegründet und bietet Organisationskarten für Teams in Unternehmen und Organisationen an. ce/ug

