(CONNECT) Die Nuvve Holding Corp. aus San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien und OMNIA Global aus Baar bauen ihre strategische Kooperation weiter aus. Im Rahmen der Zusammenarbeit erweitern sie Nuvves europäisches Batteriespeicherportofolio um ein weiteres Batteriespeichersystem im rumänischen Kronstadt (Brașov). Es handelt sich um das dritte gemeinsame europäische Projekt, welches im Rahmen der Kooperationsvereinbarung in weniger als zwei Wochen aktiviert wurde, heisst es in einer Mitteilung. Die Anlagen mit einer Gesamtleistung von 150 Megawatt sollen 2026 in Betrieb genommen werden.
Bei der Anlage in Brașov handelt es sich um ein autarkes Batteriespeichersystem mit einer Leistung von 60 Megawatt und einer Speicherkapazität von 120 Megawattstunden. Es erhöht Nuvves angekündigte europäische Batteriespeicherkapazität auf über 150 Megawatt, bestehend aus 50 Megawatt in Schweden, 40 Megawatt in Österreich und nun 60 Megawatt in Rumänien. Das jährliche Gebühreneinnahmenpotenzial liegt laut Mitteilung zwischen 250‘000 und 500‘000 Dollar pro Megawatt, wobei Nuvve ein Vorkaufsrecht für jedes Projekt besitzt.
„Mit 250‘000 bis 500‘000 Dollar Umsatz pro Megawatt und Jahr baut Nuvve eine europäische Energieplattform mit hohen Gewinnmargen auf“, so Gregory Poilasne, Mitgründer und CEO von Nuvve, in der Mitteilung „Rumänien ist aufgrund seines Renditeprofils ein besonders attraktiver Markt, und wir erwarten, dass er einen der stärksten Beiträge zu unseren europäischen Gebühreneinnahmen leisten wird.“
Im Rahmen der Partnerschaft übernimmt OMNIA die Entwicklungsarbeit der Anlagen. „Unsere Projektpipeline existiert, weil wir der Entwicklungsarbeit – der Sicherstellung des Netzzugangs, der Durchführung der Due-Diligence-Prüfung und dem Abschluss von EPC (Engineering-Procurement-Construction)-Verträgen – höchste Priorität einräumen, bevor wir ein Projekt an einen Partner übergeben“, erklärt OMNIA-CEO Daniel Hansen. „Das Projekt in Brașov ist das dritte Beispiel dafür innerhalb von zwei Wochen.“ ce/nta

