Neue Moden

 

Nun ist sie also da, die Maskenpflicht. Persönlich habe ich nichts dagegen, ich trage bereits seit einiger Zeit diesen Gesichtsschmuck im öV. Man muss sich einfach einreden, das sei jetzt modisch der letzte Schrei. Ich war damit aber ziemlich alleine unterwegs. Obwohl schon länger empfohlen, scheint das Tragen dieses Teils bei der Bevölkerung nicht auf Gegenliebe zu stossen. Das ist bedauerlich. Denn schon länger war bekannt, dass man mit dieser sehr einfachen und wenig einschränkenden Massnahme einen Beitrag gegen die Ausbreitung des Virus leisten kann. Und daran sollten alle ein Interesse haben. Nicht nur, weil die Krankheit jeden treffen kann. Sondern auch, weil wir nicht zulassen wollen, dass der Schaden für die Gesellschaft, der sich bereist abzeichnet, noch grösser wird. Dass noch mehr Unternehmer vor existentielle Fragen gestellt und Arbeitsplätze gefährdet werden. Wir wollen keine Rückkehr zum Lockdown, zu geschlossenen Läden und Restaurants. Es liegt an uns allen, dass dies nicht passiert, jeder einzelne müsste daran allergrösstes Interesse haben. Selbst- und Mitverantwortung ist hier das Stichwort. Schade, dass dies offenbar vielerorts ein Fremdwort ist. Man könne es schon nicht mehr hören, sagt man mir. Dass dafür der Staat wieder eingreift – eingreifen muss – und neue Regeln schafft, wird klaglos akzeptiert. Denn Selbstverantwortung ist nicht mehr in Mode. 

 

 

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