(CONNECT) Dun & Bradstreet schliesst aus einer weltweiten Umfrage mit 10'000 Unternehmen, dass Künstliche Intelligenz auch in Schweizer Unternehmen „breit angekommen“ sei: 97 Prozent der Befragten berichten von laufenden KI-Vorhaben. Doch geben laut einer Mitteilung nur 5 Prozent von ihnen an, dass ihre Datenbasis bereits ausreichend auf den Einsatz von KI vorbereitet ist. Das zeigt die D&B AI Momentum-Umfrage von Dun & Bradstreet, die im ersten und zweiten Quartal 2026 durchgeführt wurde. Demnach planen 60 Prozent der Unternehmen, ihre KI-Investitionen in den kommenden zwölf Monaten weiter zu erhöhen.
69 Prozent der teilnehmenden Unternehmen berichten von ersten messbaren Erträgen aus KI. Noch im Vorjahr haben laut Dun & Bradstreet zahlreiche Studien belegt, dass trotz intensiver Tests nur wenige der Firmen spürbare finanzielle Effekte durch KI erzielten. Inzwischen meldeten 60 Prozent der Organisationen mindestens einen messbaren Return of Invest (ROI). „Dies steht im Gegensatz zu den häufig nur einstelligen Werten, die die Stimmung in weiten Teilen des Jahres 2025 prägten“, so die mit ihrer Schweizer Vertretung in Urdorf ansässige Wirtschaftsauskunftei.
„Die Umfrage zeigt aber ebenso deutlich, wo es hakt“, wird Strategiechef Cayetano Gea-Carrasco zitiert. „Nicht das Modell ist der Engpass, sondern die Datenbasis. Entscheidend ist, ob KI systemübergreifend mit verifizierten, kontinuierlich aktualisierten Informationen zur Geschäftsidentität arbeiten kann. Fehlt diese Grundlage, bleiben Ergebnisse probabilistisch und der ROI fällt entsprechend uneinheitlich aus.“ ce/mm

