(CONNECT) Per Ende April 2026 verwaltet die Zürcher Wealth-Management-Gruppe Julius Bär ein Vermögen in Rekordhöhe von 528 Milliarden Franken, was einem Anstieg von 1 Prozent gegenüber Jahresende 2025 entspricht. Grund dafür sind laut einer Mitteilung positive Marktperformance sowie Netto-Neugeldzuflüsse in Höhe von 3,0 Milliarden Franken.
Dank einer deutlich höheren Kundenaktivität verzeichnet Julius Bär ausserdem eine gestiegene Bruttomarge auf 90 Basispunkte (2. Halbjahr 2025: 80 Basispunkte). Gleichzeitig verbesserte sich die adjustierte Cost/Income Ratio auf 62 Prozent (zuvor 67 Prozent), während die adjustierte Vorsteuermarge auf 32 Basispunkte stieg.
Die starke Profitabilität der ersten vier Monate 2026 führte zu einer Verbesserung der CET1-Kapitalquote auf 18,1 Prozent (Ende 2025: 17,4 Prozent). Nach der Rückzahlung von AT1-Kapitalinstrumenten über 350 Millionen Dollar lag die Gesamtkapitalquote bei 24,0 Prozent und die Tier-1-Leverage-Ratio bei 4,8 Prozent. „Das Ergebnis unterstreicht die Stärke unseres Geschäftsmodells und die Qualität unserer unabhängigen, persönlichen Beratung, mit der wir unsere Kundinnen und Kunden in äusserst volatilen Märkten und unsicheren Zeiten zur Seite stehen", wird CEO Stefan Bollinger zitiert.
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet der Wealth-Manager zwar nicht mit einer Fortführung der aussergewöhnlich hohen Kundenaktivität. Dank des starken Starts ins Jahr rechnet Julius Bär für das erste Halbjahr 2026 allerdings mit einen IFRS-Konzerngewinn (International Financial Reporting Standards), der die Werte aus dem Vorjahr deutlich übertrifft. Per 1. Juni verstärken Thomas Frauenlob, Co-Head Region Western Markets & Switzerland, und Rajesh Manwani, Co-Head Global Products & Solutions, die Geschäftsleitung. ce/ja

