(CONNECT) Die Julius Bär-Gruppe hat laut einer Mitteilung ein Büro in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon eröffnet. Dieses wird von José Maria Cazal-Ribeiro und Gonçalo Maleitas Correia geleitet.
Die Vermögensverwalterin mit Hauptsitz in Zürich reagiert damit auf anhaltend hohe Wachstumserwartungen. „Politische Stabilität, ausgeglichene öffentliche Haushalte, Strukturreformen und wiedererstarkende öffentliche Investitionen stützen das Wachstum“, wird Gonçalo Maleitas Correia in der Mitteilung zitiert. „Portugal ist in den vergangenen Jahren im europäischen Vergleich überdurchschnittlich gewachsen und zieht anhaltend ausländische Investitionen sowie Talente an.“
Julius Bär setzt dabei auch auf die eigenen Stärken. „Es ist unmöglich, der Massstab in der Vermögensverwaltung in Portugal zu sein, ohne hier eine physische Präsenz zu haben“, wird José Maria Cazal-Ribeiro zitiert. Die Präsenz im lokalen Ökosystem stärke die Beziehungen zur Kundschaft, Partnerinnen und Partnern sowie zu den Behörden.
José Maria Cazal-Ribeiro verweist auch auf die technologische Stärke Portugals. Das Land habe bereits acht Einhörner hervorgebracht, also Start-ups mit Bewertungen von über 1 Milliarde Dollar. Entsprechend will Julius Bär im Land ein breites Spektrum an Wirtschaftszweigen, Generationen und Regionen ansprechen. „Das Büro in Lissabon ist als vielseitiger Knotenpunkt konzipiert“, so José Maria Cazal-Ribeiro. ce/ug

