(CONNECT) Die HSLU und das Centre Suisse d'Electronique et de Microtechnique (CSEM) wollen mit einer gemeinsamen Professur zur Zukunftsfestigkeit der Zentralschweiz beitragen. Weil sie laut einer Mitteilung davon ausgehen, dass Robotik und Physische Künstliche Intelligenz (KI) die nächste Innovationswelle prägen werden, haben beide gemeinsam die Professur Collective Human Robot Intelligence ausgeschrieben.
„Applied Physical AI entscheidet, wie wettbewerbsfähig unsere Industrie in zehn Jahren ist“, wird Sarah Hauser, Direktorin des HSLU-Departements Informatik, zitiert. „Viele Zentralschweizer Unternehmen beschäftigt die Verbindung von KI und Robotik. Mit CSEM bündeln wir unsere Expertise, um diese Entwicklung zu stärken.“
Die gemeinsame Professur bringe Physische KI näher an die Unternehmen der Zentralschweiz, führt auch Vincent Revol, Vizepräsident Industry 4.0 and Life Sciences sowie Mitglied der Geschäftsleitung von CSEM, aus. „So stärken wir die industrielle Wettbewerbsfähigkeit, bauen Kompetenzen auf und schaffen Perspektiven für Talente und neue Wertschöpfung in der Region.“
Die Initiative von HSLU und CSEM baut auf Beispielen wie dem von Prof. Christophe Ballif auf. In seiner Doppelrolle bei der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne und dem CSEM entstand ein Bereich mit heute über 90 Mitarbeitenden, der gemeinsam mit mehr als 40 Industriepartnern neue Photovoltaik-Technologien, Energiespeicher und digitale Energiesysteme entwickelt und in die Praxis überführt. Nach diesem Vorbild aus der Energieforschung soll die neue Professur auch für Robotik und Physische KI eine vergleichbare Brücke zwischen Forschung, Ausbildung und industrieller Innovation schaffen. ce/mm

