GWF übernimmt i20 Water

Luzern/Woolston - Die GWF AG übernimmt die Assets der britischen i20 Water Ltd. Mit dem Zusammenschluss der Technologien beider Firmen will das Luzerner Unternehmen ein integriertes Angebot von beratender Analyse bis hin zur Echtzeit-Intervention offerieren.

(CONNECT) Die in Luzern ansässige GWF AG übernimmt die Assets der i20 Water Ltd. mit Sitz in Woolston bei Southampton. Mit der Übernahme des britischen Unternehmens will GWF zwei Technologien vereinen, um Kunden ein integriertes Angebot von beratender Analyse bis hin zu Echtzeit-Interventionen offerieren zu können, heisst es in einer Mitteilung.

I20 ist ein international tätiger Anbieter von Druckmanagementtechnologie für Wasserversorgungsunternehmen. Das Unternehmen bietet dabei Datalogger für Wassernetze, Regler für Druckreduzierventile (PRV-Controller) sowie adaptive Optimierungssoftware an. Die Lösungen von i20 helfen, Wasserverluste, die unter anderem bei Rohrbrüchen entstehen, zu mindern. Gleichzeitig wird mit optimierter Wartung die Lebensleistung von Leitungen verlängert. Das Portfolio ergänzt die Druckoptimierungslösungen von GWF, GWF BALANCE. Durch diese kann der optimale Zonendruck im Verteilnetz vorhergesagt werden.

„Ich freue mich sehr, i2O Water bei GWF willkommen zu heissen“, wird Florian Strasser, CEO & Verwaltungsratspräsident der GWF AG, in der Mitteilung zitiert. „Wasserversorger weltweit stehen vor grossen Herausforderungen im Netzmanagement – oft mit eingeschränkten Budgets. Indem wir die bewährte Druckmanagementtechnologie von i2O mit GWF BALANCE und unserer übergeordneten INFINIO-Datenplattform zusammenführen, können wir unseren Kunden ein System anbieten, das nicht nur aufzeigt, wie optimal aussieht, sondern direkt Wirkung entfaltet. Diese innovative und kosteneffiziente Lösung hilft Wasserversorgern, das nächste Level im Netzmanagement und bei der Reduktion von Wasserverlusten zu erreichen.“

Bestehende i20-Kunden und -Partner können auf Kontinuität im Service und Support vertrauen, so die Mitteilung. Diese würden mit erweiterten Ingenieurkapazitäten, Plattformfähigkeiten und langfristigen Investitionen ergänzt, die GWF in das Unternehmen einbringt. Die Personalstruktur bei i20 bleibt erhalten. ce/ww

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