(CONNECT) Unternehmen des Automobilsektors investieren verstärkt in Automatisierung und Robotik. Das zeigt der aktuelle Automotive Manufacturing OutlookSurvey von ABB Robotics aus Zürich und dem britischen Branchenportal Automotive Manufacturing Solutions (AMS).
Für knapp ein Drittel der Befragten ist dies laut einer Mitteilung eine zentrale Strategie für das kommende Jahr. Dabei bestehe Interesse an Robotern, die mit Menschen kollaborieren, sowie autonomen mobile Roboter (AMRs) und fahrerlose Transportsysteme (AGVs), um die händische Arbeit zu verringern. Das zeigt die Befragung von weltweit 473 Führungspersonen von Fahrzeugherstellern und Zulieferunternehmen entlang der Wertschöpfungskette.
„Die AMS/ABB-Umfrage macht deutlich, dass die Automobilhersteller die Lehren aus Störungen der Lieferketten gezogen haben und nun – wenn auch nicht ohne Schmerzen – in Strukturen investieren, die künftige Schocks besser auffangen können, statt auf eine Rückkehr zu einer Stabilität zu warten, die es möglicherweise nie mehr geben wird“, heisst es dazu auf der Londoner Plattform AMS, die Teil des Süddeutschen Verlages ist.
Diese Strategie basiert gemäss der Analyse auf dem Wunsch, Risiken in Bezug auf die Planbarkeit, das Personal und andere Ressourcen zu minimieren. 33 Prozent der Führungskräfte setzen den Fokus auf Kostenkontrolle und ein strafferes Budgetmanagement. Der Arbeitskräftemangel und steigende Lohnkosten gehören für 30 Prozent zu den grössten Herausforderungen. Energie- und Materialkosten sind für 34 Prozent ein zentrales Problem.
„Die intelligente Fabrik ist nicht länger eine Zukunftsvision – sie ist für Hersteller, die in einem anspruchsvollen und dynamischen Umfeld wettbewerbsfähig bleiben wollen, unverzichtbar geworden“, wird Joerg Reger zitiert, Managing Director der Automotive Business Line von ABB Robotics. Autonomere und vielseitigere Robotik werde zunehmend als praktische, kurzfristig umsetzbare Lösung für Kostendruck, Arbeitskräfteverfügbarkeit und Herausforderungen bei der Energieeffizienz gesehen.
ABB Robotics mit Sitz in Zürich berschäftigt weltweit 7000 Mitarbeitende. Es bietet Industrieroboter, Roboter mit der Fähigkeit der Zusammenarbeit mit Menschen - sogenannte Cobots - und autonome mobile Roboter für Anwendungen in allen Branchen an. ce/yvh

