(CONNECT) Die Flughafen Zürich AG hat Berichte und Pläne für die beiden Plangenehmigungsgesuche für die Verlängerung der Pisten 28 und 32 erarbeitet und eingereicht. Diese liegen öffentlich vom 1. bis zum 30. Juni auf, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Zürcher Stimmbevölkerung hatte den Verlängerungen im März 2024 zugestimmt.
Für die Verlängerung der Piste 32 seien nur „geringe bauliche Eingriffe“ erforderlich, da sie innerhalb des bestehenden Flughafenperimeters erfolgen würde. Je nach Verlauf der Bewilligungsverfahren wird ein frühestmöglicher Baubeginn im Jahr 2030 angestrebt, bei einer Bauzeit von circa zwei Jahren. Auch bei der Piste 28 ist 2030 der frühestmögliche Baubeginn. Hier sind jedoch „grossflächige Aufschüttungen, die Umlegung der Glatt sowie Anpassungen an der landseitigen Strassen-, Velo-, Fussgänger- und Werkleitungsinfrastruktur“ notwendig, so dass die Bauzeit sieben bis acht Jahre betragen soll.
Die Verlängerung von Piste 28 soll die Sicherheitsmargen bei Landungen und Startabbrüchen verbessern, Verspätungen sowie Abend- und Nachtlärm reduzieren. Durch die Verlängerung von Piste 32 könnten dort fast alle schweren Langstreckenflugzeuge starten, wodurch Pistenkreuzungen verhindert werden könnten. ce/jh

