Pensimo setzt in Muttenz auf Erhalt statt Abriss

Zürich/Basel/Muttenz BL - Pensimo wird in das Ensemble der ehemaligen Rennbahnklinik in Muttenz 72 neue Wohnungen integrieren. Sie setzt auf den teilweisen Erhalt des Bestandes, der um einen Holzhybridbau ergänzt wird. Das Projekt wurde von Salathé Architekten ausgearbeitet.

(CONNECT) Pensimo verzichtet auf den vollständigen Abriss des ehemaligen Gebäudes der Rennbahnklinik in Muttenz. Stattdessen setzt das Kompetenzzentrum der Schweizer Pensionskassen im Bereich Immobilien mit Sitz in Zürich auf den teilweisen Erhalt des Bestandes. Damit soll die graue Energie eingespart werden, die beim Abriss und beim Neubau verbraucht wird.

Aus einem Studienauftrag ist nun laut einer Mitteilung ein Projekt von Salathé Architekten mit Sitz in Basel als Siegerin hervorgegangen. Das Projekt sieht vor, dem nördlichen Teil des Bestandes zu erhalten und hier auf vier Stockwerken 20 Wohnungen mit 2,5 bis 4,5 Zimmern zu errichten. Das Treppenhaus bleibt erhalten, die Fassade wird erneuert und teilweise verändert. Auf der Hofseite erhält das Gebäude Balkone aus wiederverwendeten Stahlteilen. Ein neuer Kopfbau wird als Holzhybridbau errichtet. Dieser nimmt im Erdgeschoss Gewerbe auf und trägt in sieben Obergeschossen insgesamt 52 Wohnungen mit 1,5 bis 2,5 Zimmern.

Pensimo rechnet mit der Fertigstellung und dem Bezug „nicht vor 2029“, wie das Unternehmen in der Mitteilung schreibt.

Die Rennbahnklinik zog 1981 in das 1980 errichtete Gebäude ein. 2014 zog sie in das Polyfeld in Muttenz um. Der zur Pensimo-Gruppe gehörende Swissinvest Real Estate Fund vermietet das Gebäude derzeit an Studierende. ce/ug

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