Drei Fragen an… Peter Schick

Peter Schick, SVP, Wahlkreis Zürich 11+12

Peter Schick ist seit 2019 Mitglied des Kantonsrats Zürich und vertritt dort die SVP. Er gehört der Kommission für Planung und Bau an. Sein politischer Schwerpunkt passt: Schick ist Diplomierter Bauleiter SBO und engagiert sich als Stiftungsrat der Stiftung Bauen und Wohnen Zürich. Darüber hinaus ist er lokal verankert und wirkt im Vorstand des Quartiervereins Zürich-Affoltern.

Herr Schick, welche Themen liegen Ihnen derzeit in Ihrem Wahlkreis Stadt Zürich 11+12 (Affoltern/Oerlikon und Schwamendingen/Hirzenbach) besonders am Herzen?

Die Quartiere 11+12 sind in den vergangenen Jahren sehr stark gewachsen und werden noch weiterwachsen. Die Verdichtung ist für viele Leute ein grosses Problem und macht auch Angst. Auch der Parkplatzabbau von blauen und weissen Zonen beschäftigt die Leute wie auch das Gewerbe. Sie wissen nicht mehr wo sie parkieren können. Dann auch der unsägliche Kampf der Stadt gegen das «böse» Auto. Es wird nicht mehr mit gesundem Menschenverstand gehandelt, sondern nur noch mit Ideologie.

Wenn Sie König von Zürich wären, was würden Sie als erstes zugunsten des Standorts Zürich entscheiden?

Der König von Zürich tönt gut. Nur ein Tag wird nicht genügen. Die direkte Demokratie ist mir dann doch viel lieber. Wenn ich es doch wäre, würde ich sicher die unsäglichen Bauvorschriften stark vereinfachen, unnötige Paragraphen streichen sowie die Rekursmöglichkeiten einschränken. Bis ein Gebäude erstellt ist, geht es einfach zu lange. 
Die Steuern und Gebühren im Kanton für Private wie Unternehmen auf ein vernünftiges Mass senken. Ein Miteinander statt Gegeneinander der Stadt mit dem Kanton.

Wie finden Sie Ausgleich zu Beruf und Politik?

Zu Hause bei meiner Frau und Tochter. Da sind dann ganz andere Themen zu Oberst. Im Winter beim Skifahren in den Walliser Bergen und auf dem Gemsstock und im Sommer beim Wandern. Mit guten Freunden bei einem feinen Glas Wein mal nicht nur über Politik zu reden. Wenn doch ist es immer wieder spannend andere Ansichten oder auch Meinungen zu hören. Ein spannendes Buch darf nie fehlen. Beim Schauen eines Fussballspiels von meinem Lieblingsverein Live im Fernsehen können dann doch ganz andere Emotionen wach werden.

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