Digital Night 2026 in Winterthur verzeichnet Besucherrekord

Winterthur - Die 5. Digital Night 2026 des Vereins Digital Winterthur und der ZHAW hat gezeigt, dass es viel Interesse und zahlreiche Fragen zum Thema Agentische und Physische Künstliche Intelligenz (KI) gibt. Fachleute informierten darüber, wie weit KI und Robotik heute tatsächlich sind und wo ihre Grenzen liegen.

(CONNECT) Digital Winterthur und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) haben an ihrer 5. Digital Night der interessierten Bevölkerung einen Überblick darüber gegeben, wie weit autonome Agentische Modelle und Robotik heute tatsächlich sind. Dabei standen einer Mitteilung zufolge bezüglich der Roboter nicht die technischen Möglichkeiten im Fokus, sondern die Frage, wann Robotik etwas bringt.

Robert MacKenzie, Partner bei Ellipsis Ventures, machte demzufolge deutlich, dass bei Robotik-Systemen 99 Prozent Leistung nicht reichen. Stattdessen seien diese Systeme erst ab 99,999 Prozent ausreichend zuverlässig, um auf den Markt zu kommen und dort zu bestehen. Die beiden ZHAW-Lehrstuhinhabenden Theresa Schmiedel, Professorin für Wirtschaftsinformatik, und Alexandre de Spindler, Professor für Informationssysteme, sprachen über ein grosses Manko bei Robotern: ihnen fehle es an sozialer Intelligenz. Sie müssten Menschen nicht nur erkennen, sondern auch ihre Intentionen verstehen.

Auch die Werbe- und Filmbranche entwickelt sich durch KI weiter. Wie das geschieht, veranschaulichte Manuel Flurin Hendry, Filmregisseur und Forscher an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und an der Zürcher Hochschule der Künste. René Raber, CTO bei Microsoft Schweiz, zeigte auf, wie digitale Souveränität in der Schweiz umgesetzt wird. Anschliessend diskutierte er mit Manuela Hug, der Gründerin von KI Power Swiss, wie Mitarbeitende im Umgang mit KI geschult werden können.

„Der Besucherrekord von 130 Teilnehmenden der Digital Night hat gezeigt, dass es in Winterthur ein grosses Interesse und viele Fragen zu KI gibt“, wird Andri Fabig, der Präsident von Digital Winterthur, zitiert. Er nutzte die Gelegenheit, um auf den ersten Digital Impact Day zu verweisen, der am 10. September im Winterthurer Technorama stattfindet, mit vier praxisorientierten Workshops, einer Keynote und einer Podiumsdiskussion. Interessierte können sich bereits auf einer Warteliste eintragen. ce/mm

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