Company Companions berät mit dynamischem Organigramm von Peerdom

Bern/Hamburg - Company Companions visualisiert die dynamischen Strukturen seiner von ihm beratenen Unternehmen neu mit der Software des Berner Unternehmens Peerdom. Die eigene Entwicklung eines solchen Strategiewerkzeugs hat die Hamburger Organisationsberatung dafür aufgegeben.

(CONNECT) Company Companions übernimmt in seiner Beratungstätigkeit für Organisationen, die zwischen 200 und 13'000 Mitarbeitende beschäftigen, die Software des Berner Unternehmens Peerdom. Dafür stellt Company Companions die weitere Entwicklung des eigenen Produkts zur dynamischen Visualisierung von Organisationsstrukturen ein. Laut Managementberater Sebastian Jensen ist sein in Hamburg ansässiges Unternehmen zu dem Schluss gekommen, dass die Software von Peerdom „technisch so viel besser“ ist als das, was das selbstentwickelte Programm namens Dynamogramm „jemals hätte werden können“.

Wie es in einem von Peerdom veröffentlichten Interview mit Jensen weiter heisst, habe Company Companions die Erfahrung gemacht, dass Unternehmen sehr beschäftigt seien, „aber oft mit den falschen Dingen. Und ein grosser Teil hängt damit zusammen, wie sie ihre Arbeit organisieren und visualisieren.“ Doch zeigten klassische Organigramme nur, wer für wen verantwortlich ist, aber nicht, wer für was. Dabei bestehe die dynamische Realität der täglichen Zusammenarbeit in funktionsübergreifenden Teams, standortübergreifender Zusammenarbeit und temporären Projekten. All dies werde nirgends abgebildet, sei jedoch wesentlich für die Strategie einer Organisation.

Nach Aufwendung „erheblicher Ressourcen“ für die Entwicklung eines solchen Strategiewerkzeugs und der steigenden Nachfrage der Kundschaft nach weiteren Funktionen stellte die Beratungsfirma fest, das der Aufwand für die Produktentwicklung die eigenen Möglichkeiten und Kernkompetenzen übersteigt. Und „als wir sahen, was Peerdom aufgebaut hat, wurde uns klar: Das ist genau das, was wir immer erreichen wollten“.

Als Konsequenz habe man das eigene Dynamogramm-Projekt „gern begraben“, so Jensen. Es sei zwar schon viel mehr als ein sogenanntes Minimum Viable Product gewesen, „aber es war nicht genug“. An dessen Stelle stehe nun Peerdoms echtes „Spiegelbild einer Organisation. Ein Spiegelbild dessen, was tatsächlich geschieht. Alles andere ist nur Papier.“ ce/mm

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