(CONNECT) Die Sonova Holding AGhat im Geschäftsjahr 2025/26 laut einer Mitteilung trotz negativer Wechselkurseffekte ein solides Wachstum erzielt. Der Gruppenumsatz stieg in Lokalwährungen um 5,9 Prozent auf 3,6 Milliarden Franken. In Schweizer Franken resultierte wegen ungünstiger Wechselkurse jedoch ein leichter Rückgang von 0,2 Prozent.
Die Profitabilität entwickelte sich stärker als der Umsatz. Der normalisierte EBITA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) erhöhte sich um 17,3 Prozent in Lokalwährungen beziehungsweise um 3,7 Prozent in Schweizer Franken auf 811,2 Millionen Franken. Die normalisierte EBITA-Marge verbesserte sich auf 22,5 Prozent. Wechselkurseffekte belasteten das Ergebnis allerdings mit rund 106,5 Millionen Franken. Der ausgewiesene EBITA sank in Schweizer Franken um 5,8 Prozent auf 724,2 Millionen Franken, legte in Lokalwährungen jedoch um 7,7 Prozent zu. Der EBIT (Gewinn vor Zinsen, Steuern) ging in Schweizer Franken um 6,1 Prozent auf 675,8 Millionen Franken zurück.
Das Wachstum wurde vor allem von Produkteinführungen im Hörgerätegeschäft getragen. Das Segment steigerte den Umsatz auf 3,35 Milliarden Franken, was einem Plus von 7,5 Prozent in Lokalwährungen beziehungsweise 1,4 Prozent in Schweizer Franken entspricht. Das organische Wachstum lag bei 6,9 Prozent. Besonders das Wholesale-Geschäft profitierte von der starken Nachfrage nach den neuen Modellen Infinio Ultra und Virto R Infinio.
Der Bereich Cochlea-Implantate verzeichnete hingegen einen Umsatzrückgang um 11,1 Prozent in Lokalwährungen beziehungsweise 17,1 Prozent in Schweizer Franken auf 252,1 Millionen Franken. Belastend wirkten die Einführung der volumenbasierten Beschaffung in China sowie verstärkter Wettbewerbsdruck. Dank strikter Kostenkontrolle und des schwächeren Dollars konnte der ausgewiesene EBITA-Verlust jedoch auf 34,6 Millionen Franken begrenzt werden, so das Unternehmen.
Für das Geschäftsjahr 2026/27 erwartet Sonova bei konstanten Wechselkursen ein Umsatzwachstum von 5 bis 8 Prozent sowie einen Anstieg des Kern-EBIT um 7 bis 10 Prozent. Wechselkurseffekte könnten das ausgewiesene Umsatzwachstum um 1 bis 2 Prozentpunkte und den Kern-EBIT um 2 bis 3 Prozentpunkte belasten. ce/ja

