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Bund gleist Weiterentwicklung von Beyond Gravity auf

Zürich/Bern - Der Bund will das Portfolio des in Staatsbesitz verbleibenden Unternehmens Beyond Gravity profitabel weiterentwickeln. 2025 hat das Weltraumunternehmen im Bereich Launchers technologische Herausforderungen gemeistert und im Satellitengeschäft profitables Wachstum realisiert.

(CONNECT) Die RUAG International AG schliesst das Geschäftsjahr 2025 mit einem Verlust von 119,9 Millionen Franken ab. Das Ergebnis wurde dabei von einmaligen Belastungen aus nicht weitergeführten Aktivitäten negativ beeinflusst, informiert das im Bundesbesitz befindliche Unternehmen in einer Mitteilung. Die Weltraumsparte Beyond Gravity trug einen Verlust in der Division Launchers und einen Gewinn in der Division Satellites zum Ergebnis bei.

Nach Verkauf fast aller nicht in der Raumfahrt aktiven Unternehmensteile kann sich das Unternehmen künftig auf das Raumfahrtgeschäft von Beyond Gravity konzentrieren. „In der Raumfahrt verschieben wir für unsere Kunden täglich die Grenzen des technologisch Machbaren“, wird noch-CEO André Wall in der Mitteilung zitiert. „Auch wenn die Weiterentwicklung unserer Produkte, der Ausbau unserer Produktionskapazitäten und die Erneuerung unserer digitalen Landschaft das Ergebnis 2025 belasteten, bin ich stolz auf die Leistung unserer Teams.“ Wall wird am 7. April dieses Jahres sein Amt an Nachfolgerin Barbara Frei-Spreiter übergeben.

Der Bund hat die Federführung der Steuerung der RUAG International AG an das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) übergeben, informiert der Bundesrat in einer eigenen Mitteilung. Eine vom VBS in Auftrag gegebene Chancen- und Risikoanalyse sieht die Raumfahrtsparte technologisch gut aufgestellt. Beyond Gravity soll als global tätiges Weltraumunternehmen weitergeführt und das Produktportfolio profitabel weiterentwickelt werden. Die Firma werde „Hauptpartnerin der Armee für Weltraumtechnologie im Rahmen eines Weltraum-Ökosystems“, heisst es in der Mitteilung. Hinsichtlich der Finanzierung sollen alternative Quellen, insbesondere Unternehmenskooperationen, geprüft werden. ce/hs

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