Personalwachstum einschränken
Die Beschäftigung in der kantonalen Verwaltung soll 2027 um 684 Vollzeitstellen bzw. weitere 2,2 Prozent steigen. Die Zürcher Handelskammer fordert, dass die Verwaltung nicht schneller wächst als die Bevölkerung. Der Regierungsrat muss bei der Entwicklung des Personalbestands stärker darauf achten, die Effizienz der Verwaltung insbesondere im Zuge der Digitalisierung zu steigern.
Massnahmen für einen attraktiven Wirtschaftsstandort Zürich
Besorgniserregend ist die Entwicklung des Zürcher Ressourcenindexes. Der Ressourcenindex misst die finanzielle Eigenkraft eines Kantons im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt. Seit dem Jahr 2023 ist er für den Kanton Zürich um 8,1 Punkte gesunken. 2027 beträgt der Rückgang 1,7 Punkte. Massgebend dafür ist insbesondere die Entwicklung der Unternehmensgewinne. Um den Wirtschaftsstandort Zürich zu stärken, fordert die Zürcher Handelskammer, gestützt auf das im Leitartikel ab Seite 2 beschriebene 10-Punkte-Programm, folgende konkrete Massnahmen:
- Senkung des Gewinnsteuersatzes für Unternehmen: Der Kanton Zürich hat weiterhin die höchsten Gewinnsteuern für Unternehmen in der gesamten Schweiz.
- Die Verwaltung setzt sich das Ziel «Netto-Null-Bürokratie» für Unternehmen.
- Die Verwaltung soll nicht schneller als die Bevölkerung wachsen und bei den Löhnen den jeweiligen Branchenbenchmark nicht überschreiten.
- Staatliche Betriebe sollen nur dort Leistungen erbringen, wo es keine privaten Anbieter gibt.
- Gebühren für Unternehmen sollen gezielt überprüft und reduziert werden.

