Nexoya optimiert Werbekampagnen von ITA Airways mit KI

Zürich/Rom - Nexoya hat für ITA Airways ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basiertes Modell zur Steuerung digitaler Werbekampagnen entwickelt. In einem Pilotprojekt mit 20 Strecken stiegen die Buchungen für kurzfristige Abflüge um bis zu 58,63 Prozent. Nun soll die Lösung auf das gesamte Streckennetz der italienischen Fluggesellschaft ausgeweitet werden.

(CONNECT) Das auf KI-gestützte Analysen für digitale Marketingkampagnen spezialisierte Unternehmen nexoya ag mit Sitz in Zürich und Berlin sowie einem Büro in Mailand hat ein Vorhersagemodell für ITA Airways entwickelt. Die zur Lufthansa Group gehörende italienische Fluglinie will damit ihre Werbebudgets stärker an der erwarteten Nachfrage auf einzelnen Strecken ausrichten.

Getestet wurde die Lösung gemäss einer Mitteilung zunächst auf 20 Strecken. Dabei nahmen die Buchungen für kurzfristige Abflüge um bis zu 58,63 Prozent zu. Über alle optimierten Strecken hinweg betrug der durchschnittliche Zuwachs 8,56 Prozent. 

Das Modell entstand in Zusammenarbeit mit JAKALA – dem Partner, der ITA Airways bei der Planung und Steuerung ihrer Medienausgaben unterstützt. Für seine Prognosen berücksichtigt es für jede Verbindung unter anderem das bisherige Nachfragemuster, saisonale Schwankungen und den Zeitpunkt von Buchungen. Dabei werden Verkaufsdaten mit Daten zu tatsächlich durchgeführten Flügen verknüpft. Auf Basis der erwarteten Nachfrage für verschiedene Zeiträume steuert das System anschliessend, wie das Werbebudget auf einzelne Strecken und digitale Kanäle verteilt wird.

Im Mittelpunkt stehen Buchungen für Flüge, die innerhalb der kommenden 30 Tage starten. Die Berechnungen werden mehrmals pro Monat mit neuen Daten aktualisiert und damit an Veränderungen im Reiseverhalten angepasst.

ITA Airways plant nun, die Lösung schrittweise auf ihr Streckennetz mit mehr als 700 Verbindungen auszuweiten. „Dieses Projekt zeigt, dass Nexoya auch in komplexen Umfeldern wie der Luftfahrtbranche, in der zahlreiche Variablen zu berücksichtigen sind, konkrete Ergebnisse liefern kann“, so Co-Gründer und CEO Marco Hochstrasser. ce/as

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