Bayer Schweiz ersetzt Organigramm durch dynamische Karten von Peerdom

Zürich/Bern - Die Bayer Schweiz AG bildet den tiefgreifenden Umbau ihrer Organisationsstruktur mithilfe von dynamischen, über Künstliche Intelligenz gesteuerten Organisationskarten von Peerdom ab. Das Berner Start-up hat dazu jetzt eine Fallstudie veröffentlicht.

(CONNECT) Peerdom macht den tiefgreifenden Konzernumbau beim Pharmaunternehmen Bayer sichtbar. Mit seinem dynamischen Tool ersetzte das 2021 gegründete Berner Start-up bei Bayer das klassische starre Organigramm. Was das für die Transparenz und die Ordnung der neuen Strukturen bedeutet und wie sowohl der Konzern als auch die Mitarbeitenden davon profitieren, hat Peerdom jetzt in einer Fallstudie dargelegt.

Bayer-CEO Bill Anderson hat den weitreichenden Umbau der Konzernstruktur hin zu einer rollenbasierten Organisation mit kleinen, selbstverantwortlichen und entscheidungsbefugten Gruppen bei seinem Amtsantritt 2023 begonnen. Sein unternehmensweites Betriebsmodell, die sogenannte Dynamic Shared Ownership (Deutsch, etwa: dynamische gemeinsame Verantwortung), soll Hierarchien abbauen, Bürokratie reduzieren, Strukturen straffen und Entscheidungsprozesse verkürzen. Und jährlich 2 Milliarden Euro sparen.

Die von Bayer Schweiz an Peerdom gestellte Aufgabe bestand darin, realistisch abzubilden, wie die Arbeit tatsächlich abläuft. Typischerweise bleibt etwa funktionsübergreifende Arbeit in einem starren Organigramm verborgen. Das macht es schwierig, Fachwissen schnell und lösungsorientiert einzusetzen.

Dagegen visualisiert Peerdoms Live-Organisationskarte Rollen, Fähigkeiten sowie flexible Projekt- und Thementeams. Die Live-Karte bildet all diese Ebenen ab. Die Fähigkeiten machen die Suche nützlich. Der Zweck und die Verantwortlichkeiten machen die Zuständigkeiten klar. So können Mitarbeitende die passende Ansprechperson innerhalb von Minuten finden. „Wenn wir Skills und Ressourcen dort einsetzen, wo sie Kundenwert schaffen, hilft Peerdom uns, den Überblick zu behalten und Expertise sichtbar zu machen", wird Thorsten Hein, Country Manager und Board Director bei Bayer Schweiz, in einer Mitteilung zitiert. Zudem erfordert die Umverteilung von Ressourcen weniger Schritte, oft ohne formellen HR-Prozess. Teams koordinieren sich reibungsloser.

Nun hat Bayer Schweiz Peerdom mit der Erweiterung seiner Contribution-App beauftragt, damit Planung, Überprüfung und Zuweisung von Vollzeitäquivalenten an die jeweiligen Einheiten vollständig in Peerdom erfolgen und nicht über verschiedene Tabellenkalkulationen verstreut sind.

Nachdem Bayer Schweiz seine neue Organisationskarte veröffentlicht hatte, erstellten innerhalb von zwei Jahren mehr als 90 Bayer-Teams eigene Karten, die Hunderte von Personen umfassen. Diese wird Peerdom jetzt mit der Netzwerk-App verbinden, damit die Suche nach Rollen, Fähigkeiten und Ansprechpartnern team- und standortübergreifend funktioniert. ce/mm

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