(CONNECT) Die Axpo hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26 trotz Volatilität, Unsicherheit und Komplexität ein „gutes Ergebnis“ erreicht, wie es in einer Mitteilung heisst. Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) der Stromversorgerin liegt mit 836 Millionen Franken auf dem Vorjahresniveau (847 Millionen Franken).
Alle Geschäftsbereiche trugen zum positiven Ergebnisbetrag bei. Das Segment Generation & Distribution erzielt ein bereinigtes Ergebnis von 542 Millionen Franken (Vorjahresperiode: 467 Millionen Franken). Das Segment CKW brachte es auf 89 Millionen Franken (Vorjahresperiode: 87 Millionen Franken), das Segment Trading & Sales trug 258 Millionen Franken bei (Vorjahr: 402 Millionen Franken). Trading & Sales erzielte eine „sehr gute“ Bruttomarge von 756 Millionen Franken, allerdings wurde das Ergebnis durch Bruttoaufwand und Bewertungsgründe gedämpft.
Insgesamt verzeichnete die Axpo im ersten Halbjahr Mittelzuflüsse von 493 Millionen Franken. Die Nettoinvestitionen liegen bei 242 Millionen Franken, der freie Cashflow bei 252 Millionen Franken.
Im ersten Halbjahr treibt die Axpo ausserdem den Ausbau ihrer Markanteile weiter voran. In der Berichtperiode lieferte das Unternehmen trotz unplanmässigen Stillstands des Kernkraftwerks Gösgen rund 40 Prozent des in der Schweiz verbrauchten Stroms. Gleichzeitg entwickelt die Axpo ihrere Windprojekte international weiter und beginnt in Deutschland mit dem Bau ihres 100. Windparks. Bei der Wasserkraft nimmt das Kraftwerk Emmenweid bei Luzern nach zwei Jahren umfangreicher Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten den Betrieb wieder auf. Auch das Kraftwert Grono im Misox ist wieder in Betrieb. ce/ja

