(CONNECT) Das Zürcher Start-up Aionic AG (Aionic Labs) ist für eine Förderinitiative des deutschen Bundesamtes für Spruninnovationen (SPRIN-D) ausgewählt worden. Im Rahmen der Initiative Next Frontier AI erhält das Unternehmen für die Entwicklung seiner von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützten Technologie für komplexe Industriedaten eine Fördersumme in Höhe von 3 Millionen Euro, heisst es in einer Mitteilung. In einer weiteren Qualifizierungsstufe kann sich Aionic Labs, das aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Universität Stanford im US-Bundesstaat Kalifornien hervorgegangen ist, eine Förderung von bis zu 26,5 Millionen Euro sichern.
Aionic gehört zu den zehn ausgewählten Unternehmen, die an dem zweijährigen Programm teilnehmen. Aionic Labs entwickelt Sprachmodelle, so genannte Large Language Models (LLMs), die im Vergleich zu bekannten LLMs wie ChatGPT Zeitreihendaten verstehen. Deren Anwendungsspektrum reichen von Maschinensensordaten aus Industrieanlagen über Vitalparameter von Patienten in Krankenhäusern, Lastprofile von Stromnetzen und Bestands- und Lieferkettendaten in der Logistik bis hin zu Transaktionsdaten von Banken, Versicherungen und Telekommunikationsunternehmen.
„Europa verfügt über exzellente Forschung, hoch qualifizierte Fachkräfte und jahrzehntelange spezialisierte Erfahrung in kritischen Industrien wie der Fertigungsindustrie, dem Gesundheitswesen, der Energiewirtschaft, der Telekommunikation, den Finanzdienstleistungen oder der Logistik. Unsere KI-Modelle verbinden Europas Stärken und heben diese starke Ausgangslage auf die nächste technologische Ebene“, wird Robert Jakob zitiert, Geschäftsführer und Mitgründer von Aionic Labs sowie Direktor des Agentic Systems Labs an der ETH. ce/ww

