Zürich und Zug führen bei Wettbewerbsfähigkeit

Zürich - Die Kantone Zürich und Zug weisen laut einer Studie der UBS weiterhin das höchste relative Wachstumspotenzial auf. Von den positiven Aussichten in der Schweizer Hightech-Branche konnten insbesondere Schaffhausen, Thurgau und Solothurn profitieren.

Die UBS hat ihren Kantonale Wettbewerbsindikator (KWI) 2018 veröffentlicht. Dieser gibt Aufschluss über das langfristige Wachstumspotenzial der Schweizer Kantone. In diesem Jahr gelten erneut Zürich und Zug als die wettbewerbsfähigsten Kantone der Schweiz. Neu gehört jedoch auch Basel-Stadt zu dieser Spitzengruppe. Als Kantone mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial werden Aargau, Schwyz, Luzern und Waadt hervorgehoben. Die Gebirgskantone Graubünden und Wallis sowie der Kanton Jura fallen den Angaben zufolge in die Gruppe mit geringer relativer Wettbewerbsfähigkeit. Allerdings wird auch betont, dass in vielen Kantonen sehr grosse Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen bestehen. So gilt Chur im Kanton Graubünden etwa als deutlich wettbewerbsfähiger als andere Teile des Kantons.

Laut der UBS führt die positive Entwicklung in der Schweizer Hightech-Branche zu einer Verschiebung der relativen Stärke der Wirtschaftsstruktur. Davon profitieren laut der Bank insbesondere die „gut diversifizierten Industriekantone“ wie Schaffhausen, Thurgau oder Solothurn. Die UBS hebt weiter auch mögliche Verschiebungen nach der Umsetzung der Steuerreform 17 hervor. So würden gemäss aktuellem Stand insbesondere Genf und Waadt steuerlich attraktiver werden. Dagegen dürften Zürich und Aargau an relativer Wettbewerbsfähigkeit einbüssen. Allerdings dürften Kostentreiber wie Büromieten, Energiepreise, Löhne und Steuern für natürliche Personen in Zukunft an Bedeutung gewinnen. In diesem Fall wären vor allem Zentralschweizer Kantone die Verlierer, welche die Firmenansiedlung mit ihrer Tiefsteuerpolitik fördern. Von dem Fokus auf die Kostentreiber dürften auf der anderen Seite die Ostschweizer Kantone St. Gallen und Thurgau sowie Solothurn und das Tessin profitieren.

Der KWI basiert auf der vergleichenden Analyse von acht thematischen Säulen mit insgesamt 55 Variablen. ssp

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