Gleich zwei der teuersten Städte der Welt befinden sich in der Schweiz. Hinter Zürich auf Platz eins folgt Genf auf Platz zwei in der UBS-Rangliste der teuersten Städte der Welt. Hinter Genf folgen Oslo, Kopenhagen und New York. Verglichen wurden 128 Preise verschiedener Güter und Dienstleistungen in 77 Städten.
Wie die Studie weiter zeigt, ist Zürich zwar teuer. Personen, die in der Stadt leben, können sich aber vergleichsweise auch viel leisten. In der Rangliste zur Kaufkraft belegt Zürich den zweiten Platz und schneidet damit hinter Los Angeles ab. Platz drei belegt Miami, gefolgt von Genf auf Platz vier.
Ein weiterer Teil der Studie vergleicht die Höhe der Löhne in den untersuchten Städten. Demnach verdienen Personen, die in Genf leben, weltweit am meisten. Zürich belegt in dieser Kategorie den zweiten Platz, gefolgt von Luxemburg und Los Angeles. Es wurden Löhne von 15 Berufen in Betracht gezogen, welche die durchschnittliche Erwerbsbevölkerung repräsentieren.
Beim Vergleich der Arbeitsstunden ist Hongkong weltweit an der Spitze. Am zweitmeisten wird in Taipei gearbeitet. Danach folgen Tokio und Luxemburg. Zürich belegt den Rang sechs, Genf den Rang 14.
Am Beispiel eines Frauenhaarschnitts demonstriert UBS, wie die Kriterien die Lebensqualität der Menschen beeinflussen. So kostet ein Damenhaarschnitt in Zürich den Angaben zufolge 94,32 Dollar, in Kiew 22,60 Dollar, in Mexiko-Stadt 12,17 Dollar und in Kairo 7,50 Dollar. Eine Frau in Zürich muss allerdings nur 3,05 Stunden für einen Haarschnitt arbeiten. In Kiew braucht sie 12,09 Arbeitsstunden, in Mexiko-Stadt 5,86 Arbeitsstunden und in Kairo 6,11 Arbeitsstunden, um den Haarschnitt bezahlen zu können. ssp

