Der Verein F10 wurde 2015 von der SIX gegründet und zählt bereits prominente Mitglieder wie etwa die Privatbank Julius Bär, das Beratungsunternehmen PwC Schweiz oder die Versicherer Generali und Baloise. Als Inkubator und Accelerator unterstützt er Start-ups bei der Entwicklung ihrer Ideen hin zur Marktreife. Dabei agiert er als Vermittler zwischen den jungen Fintech-Unternehmen und etablierten Finanzdienstleistern. Ziel des Vereins ist es, die Innovationsfähigkeit der Finanz- und Versicherungsbranche in der Schweiz zu stärken und so den Finanzplatz für die Zukunft zu rüsten.
Mit dem Beitritt will die Zürcher Kantonalbank (ZKB) noch innovativer werden und mehr mit Start-ups kooperieren. „Mit diesem Schritt verschafft sich unsere Bank Zugang zu vielen interessanten Start-ups im F10-Programm. Dank dessen können wir neue Technologien im Bereich Fintech mitentwickeln und die blühende Schweizer Start-up-Szene stärken“, lässt sich Remo Schmidli, Leiter des Bereichs Multichannel Management bei der ZKB, in einer Mitteilung zitieren.
Die ZKB hat sich auch bisher im Bereich Start-ups engagiert. So hat die Bank vor einem Jahrzehnt die Initiative Pionier lanciert, im Rahmen welcher sie 100 Millionen Franken in die Entwicklung von Start-ups investiert. Die Bank hält unter anderem auch eine Minderheitsbeteiligung an der führenden Schweizer Investitionsplattform investiere.ch. ssp

