Huber+Suhner erwirbt Prüf- und Messtechnikanbieter Ingun

Herisau AR/Pfäffikon ZH/Konstanz - Huber+Suhner übernimmt die deutsche Ingun-Gruppe. Mit der Akquisition erweitert der Spezialist für Verbindungstechnik sein Angebot in der Prüf- und Messtechnik und stärkt seine Position bei Testlösungen für Hochfrequenz-, Digital- und Energieanwendungen.

(CONNECT) Die Huber+Suhner AG mit Sitzen in Herisau und Pfäffikon nimmt die Ingun-Gruppe in ihr Portfolio auf. Die Vereinbarung zur Übernahme der Ingun Prüfmittelbau GmbH, der Ingun International GmbH sowie deren Tochtergesellschaften wurde bereits unterschrieben. Der Abschluss der Transaktion wird bis Ende des dritten Quartals 2026 erwartet. Informationen zur Kaufsumme werden in der Mitteilung nicht genannt.  

Ingun entwickelt Prüf- und Kontaktierungslösungen für die Elektronikindustrie. Die Produkte, darunter gefederte Kontaktstifte und Prüfadapter-Kits, kommen unter anderem bei Tests von Leiterplatten, elektronischen Geräten, Steckverbindern und Batterien zum Einsatz. Mit der Übernahme baut Huber+Suhner sein Geschäft in der Prüf- und Messtechnik aus und will zusätzliche Kunden und Anwendungsfelder erschliessen sowie seine Aktivitäten im Bereich elektronischer Testsysteme stärken. 

Beide Unternehmen arbeiten bereits seit Jahren zusammen. „Die Akquisition von Ingun ist ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung unserer Strategie, in attraktiven hochdifferenzierten Märkten profitabel zu wachsen“, so CEO Urs Ryffel. Nach Abschluss der Übernahme soll Ingun als Geschäftseinheit innerhalb des Industriesegments von Huber+Suhner weitergeführt werden. 

Das familiengeführte Unternehmen Ingun wurde 1971 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Konstanz. Es beschäftigt mehr als 400 Mitarbeitende, betreibt Produktionsstandorte in Europa und Asien und verfügt über ein Vertriebs- und Servicenetzwerk in über 60 Ländern. Für den Verkauf an Huber+Suhner habe man sich entschieden, „da wir dort unsere Werte wiederfinden und der eingeschlagene Weg nachhaltig fortgesetzt wird", lässt sich Inhaber Armin Karl zitieren. ce/as

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