(CONNECT) Das Photovoltaik-Energie-Systeme-Programm (PVPS) der Internationalen Energieagentur (IEA) hat neue Daten zu den Lebenszyklen von Photovoltaiksystemen und deren globalen Lieferketten veröffentlicht, informiert die ZHAW in einer Mitteilung. Ihre Forschungsgruppe Ökobilanzierung hat zum Bericht „Life Cycle Inventories of Photovoltaic Systems 2026“ mit der Leitung der Arbeiten zu den Sachbilanzmodellen für Ökobilanzanwendungen beigetragen. Sie wurden von zehn Forschenden aus vier Ländern durchgeführt.
Der neue Bericht bilde die umfassendste Aktualisierung der öffentlich zugänglichen Daten zu Lebenszyklen von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) seit über zehn Jahren, schreibt die ZHAW. In der Studie werden Material- und Energieflüsse und bei der Herstellung von PV-Anlagen entstehende Emissionen quantifiziert. Der Bericht richtet sich an Forschende, Entscheidungstragende in Politik und Industrie sowie an Fachleute für Ökobilanzierung. Ihnen können die Lebenszyklusinventare als Basis für Klima- und Ökobilanzen dienen.
„Die rasante technologische Entwicklung und der weltweite Ausbau der Photovoltaik sind beeindruckend“, wird Matthias Stucki, Leiter der ZHAW-Forschungsgruppe Ökobilanzierung, in der Mitteilung zitiert. „Der neue Bericht der IEA PVPS liefert die aktuellen Lebenszyklusinventardaten, die erforderlich sind, um die Ökobilanz von Solarenergie glaubwürdig zu bewerten und weiteres Verbesserungspotenzial zu ermitteln.“ ce/hs

